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Aktive und ehemalige Mitglieder der AG Biologiedidaktik bei meiner Verabschiedung 2004

Arbeitsgruppe 2004


von links nach rechts: Wilfried Baalmann, Anne Janßen-Bartels, Dr. Catja Hilge, Dr. Vera Frerichs, Dr. Marina Fischbeck-Eysholdt, Ute Fischer, Prof. Dr. Ulrich Kattmann,  Mag. Kira Kamelger, Dr. Elke Sander, Dr. Patrícia Jelemenská, Dr. Christian Hörsch

E-mail: ulrptacbichf3jzc.katrqtmann@uomo8tl.de

Meine Arbeiten zur Biologiedidaktik begann ich 1970 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel innerhalb der Curriculumentwicklung zum Fach Biologie (u. a. Unterrichtseinheiten "DER Mensch und DIE Tiere"; "Sexualität des Menschen"; Konzeption des humanzentrierten Biologieunterrichts: "Bezugspunkt Mensch"). Als Gymnasiallehrer für die Fächer Biologie, Chemie und evangelische Religion hatte ich mich schon vorher mit Sexualerziehung und dem Überschneidungsgebiet von Biologie und Religion beschäftigt, was sich bis in die Gegenwart in der Auseinandersetzung mit ethischen Themen (Bioethik einschl. Tier- und Umweltethik) sowie Anthropologie fortsetzt („Rassen“ und Rassismus, Kulturalismus). 

Der Schwerpunkt meiner Entwicklungsarbeiten liegt in den Bereichen Genetik und Evolution. In der Konzeption für einen naturgeschichtlichen Biologieunterricht wird Evolution als durchgehendes Erklärungsprinzip eingesetzt.

1982 wurde ich an die Universität Oldenburg berufen. Seit 1992 lag ein Arbeitsschwerpunkt zunächst auf der Entwicklung des Modells der Didaktischen Rekonstruktion (zusammen mit Harald Gropengießer) und dann auf der Betreuung von Arbeiten innerhalb des Forschungsmodells vor allem hinsichtlich der Rolle impliziter Theorien in Schülervorstellungen (s. Ehemalige). Dies führte 2001 zur Einrichtung des Promotionsprogramms „Fachdidaktische Lehr- und Lernforschung – Didaktische Rekonstruktion“.

Bis zu meiner Pensionierung Ende September 2004 war ich Direktor des Didaktischen Zentrums (diz) und Leiter der Promotionsprogramms ProDid sowie Mitwirkender an ProfaS als Lehrender und Betreuer von Doktorandinnen und Doktoranden. Deren Schriftenreihe „Beiträge zur Didaktischen Rekonstruktion“ habe ich bis 2009 herausgegeben. 

 2001 war ich Gastprofessor der Universität Wien. Dort wirke ich weiterhin an einem interdisziplinären Seminar zu Themen im Überschneidungsbereich von Biologie, Philosophie und Theologie mit. 

Ich war (bis 2010) Mitherausgeber der Zeitschrift "Unterricht Biologie" und (bis 2011)
Mitglied des Beraterkreis der Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften.

Zu meiner Verabschiedung aus der Universität erschien die Festschrift:
Gropengießer, H., Janssen-Bartels, A. & Sander, E. (Hrsg.). (2004). Lehren fürs Leben. Didaktische Rekonstruktion in der Biologie. Köln: Aulis.

2007 erhielt ich vom Verein zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlicen Unterrichts (MNU) den Eduard Strasburger Preis für Verdienste um den Biologieunterricht.

2015 hielt ich auf dem Internationalen Workshop des Promotionsprogramms "Lernprozesse im Übergangsraum –Praxisphasen von Lehramtsstudierenden empirisch untersuchen und modellieren (LÜP) eine Keynote zu meinen fachdidaktischen Arbeiten: "On Biology and Education. My Curriculum as a Teacher and a Researcher".

2017 Hielt ich auf dem Gesellschaftsabend der Internationalen Tagung der Fachsektion Biologie im VBIOL in Halle auf Einladung des Vorstands eine Ansprache zu Episoden in der Biologiedidaktik.  Aus diesem Anlass entstand ein Büchlein: "Das Feigenblatt und die Geschlechtlichkeit des Lebendigen. Geschichten aus der Biologiedidaktik", in dem ich neben der Schilderung von heiteren Episoden zum Selbstverständnis der Biologiedidaktik Stellung nehme.

Zu meinen wichtigsten Publikationen gehört das Lehrbuch „Fachdidaktik Biologie“ (Aulis), zu den schönsten das Sachbuch „Elfen, Gaukler und Ritter. Insekten zum Kennenlernen“ (Kallmeyer). Dazu habe ich mithilfe von Fotos und Grafiken des Buchs eine Präsentation Lehrreiches über kleine Tiere erstellt und, da das Buch vergriffen ist, 2018 mit derselben Idee, aber .z. T. mit neuen Fotos und Materialien ein Buch für Kinder und Jugendliche verfasst: 
Die Insekten. NBBjunior. Magdeburg: Wolf.

2015 ist „Schüler besser verstehen“ erschienen. Ein Lexikon zu Alltagsvorstellungen im Biologieunterricht.  (Aulis). Die Stichworte betreffen alle Bereiche der Biologie von abstammen bis Zufall. Ergänzende Stichworte und Informationen werden digital zur Verfügung gestellt.

Seit 2019 gebe ich die Lernbuchreihe "Neue Wege in die Biologie" heraus, die sich direkt an Lernende der Sekundarbereiche I und II wendet (Friedrich Verlag, Hannover).

Das Büchlein Der Mensch ... ein besonderes Lebewesen (NBBjunior. Magdeburg: Wolf) verwirklicht eine Herzensangelegenheit von mir: 2020 habe ich in ihm alles, wozu ich zum Thema "Mensch" gearbeitet habe, für Kinder und Jugendliche elementar zusammengefasst.

Liste meiner Veröffentlichungen (Auswahl)

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