Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Mehr

Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)

Kontakt

Lennart Book

0441 99873398

  • Das Bild zeigt eine Wasserlandschaft mit Korallen und Fischen

    Die Schönheit der Korallenriffe verzaubert die Menschen immer wieder. Leider ist die Unterwasserwelt der Korallen in ernster Gefahr. Foto: Stephanie Helber

Die bunte Vielfalt der Ozeane entdecken

Eintauchen in die Welt unter Wasser – von der heimischen Nordsee bis zum tropischen Korallenriff: Das ermöglichen drei Oldenburger Meeresbiologinnen mit ihrer farbenprächtigen Ausstellung „Entdecke die bunte Vielfalt der Ozeane“.

Eintauchen in die Welt unter Wasser – von der heimischen Nordsee bis zum tropischen Korallenriff: Das ermöglichen drei Oldenburger Meeresbiologinnen mit ihrer farbenprächtigen Ausstellung „Entdecke die bunte Vielfalt der Ozeane“.

Die Vielfalt der Meere zeigen und Faszination für die dortigen, oftmals bedrohten Lebensräume wecken – das ist es, was die drei Meeresbiologinnen Dr. Anna Roik, Dr. Julia Strahl und Dr. Stephanie Helber antreibt. Normalerweise forschen sie am Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität (HIFMB) und am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Uni Oldenburg. Mit ihrer Ausstellung „Entdecke die bunte Vielfalt der Ozeane“ sind sie nun erstmals auch als Kuratorinnen aktiv.

„Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, über welche Artenvielfalt etwa auch unsere heimische Nordsee verfügt und was die dort lebenden Organismen eigentlich für uns leisten“, sagt Helber. Grund genug, gemeinsam mit ihren beiden Kolleginnen und mehr als 25 anderen Forschenden eine Ausstellung darüber zu entwickeln und umzusetzen. Ab morgen und noch bis zum 24. Mai präsentieren sie im Schlauen Haus die Exponate.

Dabei geht die Schau auch auf Bedrohungen für die Meeresbewohner und ihre natürlichen Rückzugs- und Aufzuchtsorte ein. Sie sind vor allem eine Folge des Klimawandels, weiß Anna Roik: „Der Klimawandel führt zu einer so raschen Veränderung der Lebensbedingungen, dass die einzelnen Organismen kaum Möglichkeiten haben, sich anzupassen.“ Hinzu kämen weitere Gefährdungen wie der Massentourismus, die Verschmutzung der Meere und Überfischung. Die Ausstellung macht auf diese Risiken aufmerksam und zeigt, wie Meereswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sie untersuchen. In Kurzportraits werden außerdem konkrete Forschungs- und Feldarbeiten von Forschenden vorgestellt, die weltweit die Auswirkungen von Umweltveränderungen auf die biologische Vielfalt unserer Ozeane untersuchen.

Die Ausstellung wird gefördert von der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO) und der Barthel Stiftung. Im Anschluss an die Premiere im Schlauen Haus in Oldenburg lässt sich die Schau als Wanderausstellung kostenlos buchen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Das Foto zeigt die Kleidertauschbörse der NachDenkstatt 2022. Auf einem Tisch liegen Klamotten, auf Bügeln rechts und links im Bild weitere Kleidungsstücke.
Nachhaltigkeit Campus-Leben

Von Donuts und Öko-Poesie

Zum zehnten Mal treffen sich am kommenden Wochenende Studierende sowie Fachleute aus Wissenschaft und Praxis an der Universität zur dreitägigen…

mehr
Ein von Sand bedecktes Holztäfelchen liegt auf dem Strand.
Forschung Top-Thema Meereswissenschaften

Dem Plastikmüll auf der Spur

Auf welchen Wegen sich Plastikmüll in der südlichen Nordsee verbreitet, haben Forschende im Projekt „Makroplastik” vier Jahre lang untersucht. Eine…

mehr
Unterwasserbild. Eine Person im Tauchanzug mit Maske, Sauerstoffflaschen und Flossen verknotet eine dicke Schnur.
Forschung Campus-Leben Meereswissenschaften Studium und Lehre

Tauchen für die Forschung

Die Begeisterung für Tauchen und Wissenschaft unter einen Hut bringen – das geht mit der Ausbildung „Forschungstauchen“ am Institut für Chemie und…

mehr
(Stand: 22.05.2023)  |