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  • Die Universität Oldenburg kooperiert mit Universitäten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt. Foto: Universität Oldenburg

Forschende aus aller Welt

Die Universität Oldenburg ist international! Hier stellen wir junge Forschende aus aller Welt vor. Die folgenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind an unserer Universität zu Gast, um über verschiedene Themen zu forschen.

Die Universität Oldenburg ist international! Hier stellen wir junge Forschende aus aller Welt vor, die sich entschieden haben, nach Oldenburg zu kommen. Die folgenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind an unserer Universität zu Gast, um über verschiedene Themen zu forschen.

Florian Carl

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden aufgrund meiner Gastgeberin, Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, deren Arbeit sich mit meinen eigenen Forschungsinteressen im Bereich Musik und Medien überschneidet. Auch die geografische Lage der Universität Oldenburg ist ideal für mein aktuelles Forschungsprojekt, das sich mit den historischen Dokumenten des Staatsarchivs Bremen beschäftigt.

Derzeit beschäftige ich mich mit der Sozialgeschichte von Klang im Südosten Ghanas und untersuche die Bedeutung von Klang und Hören im Kontext von Missionierung und Kolonialisierung. Eine der großen europäischen Missionen, die im 19. Jahrhundert in Westafrika tätig waren, war die Norddeutsche Missionsgesellschaft, auch bekannt als Bremer Mission. Von 1884 bis 1916 war das südöstliche Ghana Teil der deutschen Kolonie Togo. Deutschland und Ghana haben also ein gemeinsames historisches Erbe, was für mich als Deutschen, der in Ghana lebt und arbeitet, besonders interessant ist.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt ist die Unterstützung für internationale Forschende und die herzliche Atmosphäre in Oldenburg. Außerdem genieße ich das Essen hier sehr und das deutsche Wetter, das eine willkommene Abwechslung zur tropischen Hitze in Ghana ist.

Miriam Reverter

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, um mit Professor Peter Schupp zusammenzuarbeiten, einem international anerkannten Forscher auf dem Gebiet der chemischen Meeresökologie, der viel Erfahrung mit indopazifischen Korallenriffen hat.

Derzeit beschäftige ich mich mit den Veränderungen in der Bodenzone von Korallenriffen und den mikrobiellen und chemischen Mechanismen, die der erfolgreichen Vermehrung einiger nicht kalkbildender Organismen wie Schwämme und Weichkorallen im Zusammenhang mit dem globalen Wandel zugrunde liegen. Die Vermehrung solcher Organismen wird zunehmend in Korallenriffen beobachtet und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die strukturelle Komplexität und den Fortbestand von Korallenriffen dar. Die Mechanismen, die es diesen Organismen ermöglichen, zu gedeihen und Steinkorallen abzutöten, sind jedoch nach wie vor kaum bekannt.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt sind die zahlreichen verfügbaren Forschungsmittel, das positive und unterstützende Umfeld innerhalb der Forschungsgruppe und die Freiheit, meinen eigenen Forschungsinteressen nachzugehen. Was Wilhelmshaven betrifft, so ist mein Lieblingsplatz der Banter See. Er ist der perfekte Ort, um sich an einem sonnigen Nachmittag nach der Arbeit zu entspannen.

Hangyong Shan

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil mein Betreuer Christian Schneider hier arbeitet. Als ich an der Universität Peking promovierte, standen meine Forschungsprojekte in engem Zusammenhang mit seinen Arbeiten, sodass ich viele seiner Veröffentlichungen gelesen habe. Ich fand seine Forschung fortschrittlich und neuartig, und ich dachte, es wäre toll, wenn ich die Möglichkeit hätte, in seiner Gruppe mitzuarbeiten.

Derzeit beschäftige ich mich mit der Lichtemission von Exziton-Polaritonen bei Raumtemperatur. Wir versuchen, Raumtemperatur-Bose-Kondensat und Laser auf der Basis von atomar dünnen Halbleitern zu realisieren. Das könnte ein fortschrittlicher Prozess auf diesem Gebiet sein, insbesondere für den praktischen Betrieb von Geräten, da niedrige Temperaturen in der Regel eine Voraussetzung dafür sind.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist die motivierte und freie akademische Atmosphäre sowie die hervorragenden Forschungsbedingungen. Außerdem sind Oldenburg und die Uni friedlich und harmonisch. Ich glaube, es ist ein schöner Ort zum Studieren und Forschen.

Lena Magnone

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil ich im April 2018 anlässlich einer von Prof. Gun-Britt Kohler organisierten Tagung ein paar Tage hier verbracht habe. Ich habe mich sehr über den herzlichen Empfang an der Universität gefreut und war von der Stadt Oldenburg wirklich angetan. Schon auf dem Heimweg habe ich auf der Website der Humboldt-Stiftung recherchiert und geplant, wiederzukommen!

Derzeit arbeite ich an dem Projekt „Transnationale weibliche Moderne in Mitteleuropa an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert“, das schließlich in eine Buchstudie münden soll. Die Idee entstand aus der Zusammenarbeit mit Prof. Kohler, die mich dazu inspirierte, die weiblichen Modernisten aus dem nationalen Kontext herauszulösen und ihre Werke nicht als kleinen oder großen Beitrag zu einer der lokalen „jungen“ Bewegungen zu betrachten, sondern als eigenständiges historisches und literarisches Phänomen mit eigener Chronologie und Dynamik.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist die Oldenburger Fahrradkultur! Bevor ich hierherkam, war ich nur eine gelegentliche Radfahrerin. Jetzt bin ich ganz vernarrt in mein rosa Fahrrad, das ich mir in der Werkstatt der Universität ausgeliehen habe und mit dem ich bei jedem Wetter fahre. In meiner Freizeit erkunde ich gerne die schöne Umgebung mit dem Fahrrad. Der Campus Wechloy, wo ich wohne, ist ein hervorragender Ausgangspunkt für viele Ausflüge.

Mandana Amiri

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil ich meinen Horizont erweitern und mein Fachwissen und Forschungsnetzwerk ausbauen möchte. Ich erhielt ein DAAD-Stipendium und besuchte die Universität Oldenburg im Jahr 2016. Die Universität verfügt über mehrere Hightech-Einrichtungen und versierte Wissenschaftler. Seitdem habe ich mit Prof. Dr. Michael Wark aus der Ferne zusammengearbeitet. Aber jetzt war es an der Zeit, persönlich zusammenzuarbeiten.

Derzeit beschäftige ich mich mit der elektrochemischen Wasserspaltung mit metallorganischen Gerüsten (MOFs). Wasserstoffgas als potenzielle Energiequelle findet große Beachtung. Gegenwärtig wird Wasserstoff hauptsächlich aus fossilen Ressourcen durch ein Dampfreformierungsverfahren hergestellt. Dies beschleunigt die Erschöpfung der fossilen Brennstoffe und die CO2-Emissionen. In Anbetracht der Umweltprobleme ist die Aufspaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoffgas während der Wasserelektrolyse eine saubere Alternative zur Erzeugung von Wasserstoff mit hoher Reinheit. Wir werden einige so genannte metallorganische Gerüste als Elektrokatalysatoren oder Träger von Elektrokatalysatoren entwickeln und herstellen, um eine bessere Leistung zu erzielen. Der Großteil meiner Tätigkeit wird im Labor von Prof. Dr. Michael Wark am Institut für Chemie stattfinden.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist, dass Oldenburg eine sehr schöne und friedliche Stadt mit sehr hilfsbereiten Menschen ist. Sie hat eine gute Universität mit High-Tech-Einrichtungen, einen schönen Campus und eine herzliche Gastfreundschaft für internationale Studierende. Für Wissenschaftler, die in einer wissenschaftlichen und ruhigen Atmosphäre arbeiten möchten, ist die Universität Oldenburg wirklich eine der besten Optionen. Die bisherigen außergewöhnlichen Erfahrungen im sozialen und akademischen Leben in Oldenburg haben mich ermutigt, mich für einen längeren Forschungsaufenthalt von zwölf Monaten hier zu bewerben. Bei Deutschland denke ich immer an Disziplin, Regeln, harte Arbeit, internationale Atmosphäre und schöne Natur!

(Stand: 13.10.2021)