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  • Die Universität Oldenburg kooperiert mit Universitäten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt. Foto: Universität Oldenburg

Forschende aus aller Welt

Die Universität Oldenburg ist international! Hier stellen wir Forschende aus aller Welt und unterschiedlicher Disziplinen vor, die an unserer Universität zu Gast sind.

Die Universität Oldenburg ist international! Hier stellen wir Forschende aus aller Welt und unterschiedlicher Disziplinen vor, die an unserer Universität zu Gast sind oder waren.

Hanin Karawani Khoury

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, um mit meiner Gastgeberin Prof. Esther Ruigendijk und ihrem Team an dieser Universität sowie den Mitarbeitenden des Exzellenzclusters Hearing4All zusammenzuarbeiten. Sie gehören zur internationalen Spitze auf dem Gebiet der auditiven und kognitiven Neurowissenschaften sowie der psycholinguistischen Forschung und setzen innovative neuronale Methoden ein. Dies wird mein Fachwissen auf dem Gebiet der Plastizität des Gehirns und der auditorischen Verarbeitung definitiv erweitern.

Derzeit beschäftige ich mich mit einem wichtigen Aspekt des menschlichen Verhaltens, nämlich der Frage, wie sich langfristige Spracherfahrungen auf die Fähigkeit einer einzelnen Person auswirken, Sprachinformationen in realen Hörumgebungen zu verarbeiten. Reale Hörumgebungen können sehr laut sein und wichtige Sprachinformationen stören. Angehörige zweisprachiger Gruppen haben dabei eher Schwierigkeiten, Gesprochenes bei Hintergrundlärm zu verstehen, als diejenigen, die nur eine Sprache regelmäßig sprechen. Das gilt besonders für diejenigen Personen, die das Gesprochene in ihrer Zweitsprache verarbeiten müssen. An der Universität Oldenburg werden wir untersuchen, wie frühere Spracherfahrungen einschließlich der Mehrsprachigkeit die Gehirnfunktion formen und die Fähigkeit verändern, Gesprochenes zu verstehen.

Was mir an meinem Aufenthalt besonders gefällt, ist, dass ich neue wissenschaftliche Leistungen in sehr anerkannten Laboren erbringen und gleichzeitig einen neuen Lebensabschnitt mit meiner Familie erleben kann. Auch die Atmosphäre in den Städten Oldenburg und Bremen genieße ich sehr. Nicht zuletzt kann ich mein Deutsch ein bisschen auffrischen.

Gad Barnea

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil Professor Dr. Benedikt Hensel und ich die Kooperation zwischen den Universitäten Oldenburg und Haifa im Bereich der Jüdischen Geschichte, Bibelstudien und Theologie leiten. In dieser Eigenschaft hat mich Professor Hensel als Carl von Ossietzky-Gastdozent für dieses Wintersemester eingeladen. Wir haben eine ähnliche Vision davon, wie man das antike Judentum in all seinen Facetten erforschen sollte – nämlich basierend auf wissenschaftlichen Standards und neuen technischen Möglichkeiten. Wir haben ambitionierte Pläne für diese Partnerschaft und arbeiten an mehreren wegweisenden Projekten. Sie betreffen einerseits Innovationen im Bereich der Inschriftenkunde für das Studium der Geschichte des Judentums in der achämenidischen Zeit (550 bis 330 v. Chr.) und andererseits grundlegende Lösungen für die Anwendung von Digital Humanities-Konzepten im Allgemeinen.

Derzeit beschäftige ich mich mit zum Beispiel mit einem Kurs, den Professor Hensel und ich gleichzeitig hier in Oldenburg und in Haifa geben. Er heißt „Seen from the East: Judaism under the Iranian ‚Age of Empires‘“ und wir bieten ihn zum ersten Mal an. Aktuell bereiten wir den zweiten Teil dieses Kurses für das kommende Semester vor. Außerdem stelle ich ein Buch über die Restaurierung einer bemerkenswerten Schriftrolle fertig, die in der Nähe des Toten Meeres bei den von den Juden in Qumran aufbewahrten Dokumenten gefunden wurde. Sie enthält eine bisher unbekannte Legende, die man sich vor Jahrtausenden an einem Hof im altiranischen Reich der Achämeniden erzählte.

Was mir an meinem Aufenthalt besonders gefällt, ist, dass die Leitung der Universität Oldenburg sehr offen für Innovation und Zusammenarbeit ist. Außerdem zeigen die Studierenden ein großes Interesse an den neuesten Entwicklungen in der Forschung und teilen gerne ihre eigenen Erkenntnisse. Dieser erste Aufenthalt hier ist nur der erste Schritt in einer vielversprechenden und fruchtbaren Partnerschaft.

Firoj Sk

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil Prof. Dr. Konstantin Pankrashkin hier forscht und lehrt. Wir haben auf dem mathematischen Gebiet der p-Laplace-Eigenwertprobleme einen ähnlichen Schwerpunkt. Ich freue mich sehr darüber, nun als Humboldt-Postdoc-Stipendiat Teil seines Teams zu sein.

Derzeit beschäftige ich mich mit partiellen Differentialgleichungen. Sie werden in der Physik und im Ingenieurwesen verwendet, um eine Vielzahl von Phänomenen zu beschreiben, etwa bei der Wärmeübertragung, in der Fluiddynamik, der Quantenmechanik und der Bildverarbeitung. Die Gleichungen zu verstehen und zu lösen hilft, die Forschung auf diesen Feldern voranzutreiben sowie Technologien und Vorhersagen zu verbessern. Zudem erhalten wir tiefere Einblicke in die zugrunde liegende Dynamik diverser natürlicher und technischer Systeme. Ich untersuche das p-Laplace Eigenwertproblem, das ein typisches Beispiel für eine nichtlineare partielle Differentialgleichung ist.

Was mir an meinem Aufenthalt besonders gefällt, ist die freundliche Atmosphäre sowohl in der Arbeitsgruppe selbst als auch im alltäglichen Miteinander in der Stadt und an der Universität. Die Leute hier sind sehr nett und hilfsbereit. Professor Pankrashkin gehört zu den Personen, die mich seit meiner Ankunft in Oldenburg am meisten unterstützt haben. Außerdem freue ich mich darauf, die deutsche Kultur, Traditionen und Sprache kennenzulernen.

Kothandam Krishnamoorthy

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil hier Prof. Dr. Gunther Wittstock arbeitet. Er ist ein sehr renommierter Wissenschaftler und einer der führenden Köpfe auf dem Gebiet der Elektrochemie. Für meine Bewerbung schlug er ein Forschungsgebiet vor, das auch zu einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen führte. Ich bin auch sehr froh darüber, an derjenigen Universität tätig sein zu dürfen, die nach einem der wichtigsten Journalisten der Geschichte benannt ist.

Derzeit beschäftige ich mich mit Energiespeichern. Batterien sind in elektronischen Geräten aller Art allgegenwärtig. Trotz großer Erfolge gibt es in diesem wichtigen Forschungsbereich aber noch einige Herausforderungen. Zum Beispiel werden in Wearables nach wie vor überwiegend Feststoffbatterien genutzt, während flexible Energiespeicher noch immer nur sehr selten verwendet werden. Letztere Geräte bestehen aus zwei flexiblen elektrischen Leitern, also Materialien, die chemische Energie in elektrische Energie umwandeln, sowie einer Elektrolytlösung. In unserer Arbeitsgruppe arbeiten wir an all diesen Aspekten von Energiespeichern. In einigen dieser Projekte arbeiten wir auch mit Dr. Julian Schwenzel vom IFAM zusammen.

Was mir an meinem Aufenthalt besonders gefällt, ist das Forschungsumfeld. Ich habe an einigen der renommiertesten Einrichtungen wie dem Indian Institute of Technology in Bombay (Indien), der University of Massachusetts in Amherst (USA) und dem National Chemical Laboratory in Pune (Indien) gearbeitet. Die Forschungseinrichtungen dieser Institutionen sind denen der Universität Oldenburg sehr ähnlich. Die Stärken und Ziele dieser Institute mögen sich von denen des Instituts für Chemie hier in Oldenburg unterscheiden, aber das Unterstützungssystem an dieser Universität ist beispiellos. Mein Aufenthalt hier hat mir ein einzigartiges Forschungsumfeld beschert, das ich sehr schätze.

Anise Akhundi

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil mir bekannt war, dass die Forschenden des Instituts für Chemie Expertise in elektro- und photokatalytischen Reaktionen haben. Ich forsche bereits seit längerem auf dem Gebiet der Photokatalyse. Die Zuammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Michael Wark ist eine großartige Möglichkeit, meine Erfahrungen zu erweitern. Ich war daher sehr glücklich, das Postdoc-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung unter der Leitung von Professor Wark zu erhalten und habe das Programm im Oktober 2022 begonnen.

Derzeit beschäftige ich mich mit der photokatalytischen Umwandlung von Biomasse in wertschöpfende Chemikalien mit Hilfe sogenannter metallorganischer Gerüste (MOFs) und kovalenter organischer Gerüste (COFs) als heterogene Photokatalysatoren. Das bedeutet: Unser Ziel ist es, Biomasse als erneuerbare Kohlenstoffquelle zu nutzen und mit Hilfe von Licht und Katalysatoren Chemikalien herzustellen, die wiederum für industrielle Zwecke genutzt werden können. Bevor ich mein Programm hier an der Universität Oldenburg begann, habe ich an der Sharif University of Technology in Teheran, Iran geforscht. Mein Interesse an diesem Thema wurde jedoch während meines Aufenthalts an der Universität Palermo im Rahmen meiner Promotion geweckt. Dort habe ich meine ersten einschlägigen Experimente durchgeführt. Die photokatalytische Umwandlung von Biomasse in wertschöpfende Chemikalien ist ein nachhaltiger Ansatz, der bei Umgebungstemperatur und -druck durchgeführt werden kann. Dies funktioniert umso besser, je umfassender wir verstehen, welche Rolle die Schlüsselparameter für die Aktivität und Selektivität die Photokatalysatoren während des Prozesses spielen.

Was mir an meinem Aufenthalt besonders gefällt, ist, dass ich mich mit einer Reihe von anderen Forschern austauschen kann, die zur gleichen Zeit in meiner Arbeitsgruppe oder an der Universität Oldenburg arbeiten. Die Kolleginnen und Kollegen in der Gruppe machen meinen Aufenthalt durch ihre Unterstützung und die positive Atmosphäre, die sie schaffen, wirklich spannend und fröhlich. Es gibt viele interessante Veranstaltungen, und die internationale Gemeinschaft der Universität ist auch aktiv, was wiederum zum herzlichen Willkommen beiträgt. Und - nicht zu vergessen: Oldenburg ist der beste Ort, um Fahrrad zu fahren.

Rima Beesoo

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil ich während meiner vorherigen Postdoc-Forschung an der Universität Münster im Jahr 2019 die Gelegenheit hatte, meine Feldforschung in der Nordsee und in Wilhelmshaven durchzuführen. So habe ich vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) erfahren. Ich war begeistert von der schönen Lage des Forschungsinstituts, seinen multidisziplinären Schwerpunkten, den Hightech-Laboren und den Weltklasse-Forschenden – wie Prof. Peter Schupp, der jetzt mein Gastbetreuer ist.

Derzeit beschäftige ich mich ich in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen an der Naturstoffchemie und den biologischen Eigenschaften der tropischen Qualle Cassiopea andromeda, die für die Entwicklung neuartiger Nutrazeutika, das heißt für die menschliche Gesundheit nützliche Produkte, verwendet werden können. Wir untersuchen zunächst die chemischen Bestandteile und bioaktiven Eigenschaften der aus Quallen gewonnenen Extrakte und Verbindungen, um herauszufinden, ob sie toxisch für menschliche Krebszellen sind oder antioxidative Wirkungen haben.  Wir kultivieren die Quallen bei unterschiedlichen Temperaturen und Lichtverhältnissen und beobachten, wie sich die am Stoffwechsel beteiligten Moleküle verändern. Unsere Studie wird ein neues Forschungsgebiet erweitern: die Suche nach bioaktiven Wirkstoffen aus Quallen. Darüber hinaus liefert sie grundlegende wissenschaftliche Erkenntnisse über die am besten geeigneten innovativen Verfahren für die Aquakultur und die nachhaltige Produktion von Quallenbiomasse liefern.

Was mir an meinem Aufenthalt in Wilhelmshaven besonders gefällt, ist das Meer. Obwohl es ganz anders ist als auf Mauritius, erinnern mich der Geruch des Meeres und die Strände an zu Hause. Im Gästehaus des Instituts zu wohnen ist ein wahres Glück – vor allem im Sommer, wenn ich mit einem herrlichen Blick auf das Meer aufwache und manchmal sogar Robben und Wale in Küstennähe sehen kann – Dinge, die ich auf Mauritius nicht zu sehen bekomme! Nicht zuletzt sind die am ICBM arbeitenden Forschenden, die aus verschiedenen Teilen der Welt kommen, aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit. Dies birgt die Chance, unsere jeweiligen Kulturen und Traditionen kennenzulernen und uns auszutauschen, was zu einer großartigen Erfahrung in Deutschland beiträgt.

Ignacio Pedre

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil ich Erfahrungen auf dem Gebiet der Meereschemie sammeln möchte und das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) eine international anerkannte Exzellenzeinrichtung auf diesem Gebiet ist.

Derzeit beschäftige ich mich mit der Entwicklung optischer Sensoren um Mangan in Porenwasserproben von der Insel Spiekeroog zu messen. Die Grundidee ist, einfache und leicht zu handhabende Teststreifen zu erhalten, die nach einer kurzen Eintauchzeit in der Probe ihre Farbe wechseln. Anschließend kann die Farbveränderung quantifiziert und mit dem Mangangehalt der Probe korreliert werden. Dafür nehmen wir digitale Bilder des Streifens auf und analysieren diese mit einer Bildverarbeitungssoftware.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist, wie nett alle sind, sowohl in der Arbeitsumgebung als auch im täglichen Leben. Und auch das Projekt, an dem ich arbeite, ist sehr spannend.

Florian Carl

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden aufgrund meiner Gastgeberin, Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, deren Arbeit sich mit meinen eigenen Forschungsinteressen im Bereich Musik und Medien überschneidet. Auch die geografische Lage der Universität Oldenburg ist ideal für mein aktuelles Forschungsprojekt, das sich mit den historischen Dokumenten des Staatsarchivs Bremen beschäftigt.

Derzeit beschäftige ich mich mit der Sozialgeschichte von Klang im Südosten Ghanas und untersuche die Bedeutung von Klang und Hören im Kontext von Missionierung und Kolonialisierung. Eine der großen europäischen Missionen, die im 19. Jahrhundert in Westafrika tätig waren, war die Norddeutsche Missionsgesellschaft, auch bekannt als Bremer Mission. Von 1884 bis 1916 war das südöstliche Ghana Teil der deutschen Kolonie Togo. Deutschland und Ghana haben also ein gemeinsames historisches Erbe, was für mich als Deutschen, der in Ghana lebt und arbeitet, besonders interessant ist.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt ist die Unterstützung für internationale Forschende und die herzliche Atmosphäre in Oldenburg. Außerdem genieße ich das Essen hier sehr und das deutsche Wetter, das eine willkommene Abwechslung zur tropischen Hitze in Ghana ist.

Miriam Reverter

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, um mit Professor Peter Schupp zusammenzuarbeiten, einem international anerkannten Forscher auf dem Gebiet der chemischen Meeresökologie, der viel Erfahrung mit indopazifischen Korallenriffen hat.

Derzeit beschäftige ich mich mit den Veränderungen in der Bodenzone von Korallenriffen und den mikrobiellen und chemischen Mechanismen, die der erfolgreichen Vermehrung einiger nicht kalkbildender Organismen wie Schwämme und Weichkorallen im Zusammenhang mit dem globalen Wandel zugrunde liegen. Die Vermehrung solcher Organismen wird zunehmend in Korallenriffen beobachtet und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die strukturelle Komplexität und den Fortbestand von Korallenriffen dar. Die Mechanismen, die es diesen Organismen ermöglichen, zu gedeihen und Steinkorallen abzutöten, sind jedoch nach wie vor kaum bekannt.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt sind die zahlreichen verfügbaren Forschungsmittel, das positive und unterstützende Umfeld innerhalb der Forschungsgruppe und die Freiheit, meinen eigenen Forschungsinteressen nachzugehen. Was Wilhelmshaven betrifft, so ist mein Lieblingsplatz der Banter See. Er ist der perfekte Ort, um sich an einem sonnigen Nachmittag nach der Arbeit zu entspannen.

Hangyong Shan

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil mein Betreuer Christian Schneider hier arbeitet. Als ich an der Universität Peking promovierte, standen meine Forschungsprojekte in engem Zusammenhang mit seinen Arbeiten, sodass ich viele seiner Veröffentlichungen gelesen habe. Ich fand seine Forschung fortschrittlich und neuartig, und ich dachte, es wäre toll, wenn ich die Möglichkeit hätte, in seiner Gruppe mitzuarbeiten.

Derzeit beschäftige ich mich mit der Lichtemission von Exziton-Polaritonen bei Raumtemperatur. Wir versuchen, Raumtemperatur-Bose-Kondensat und Laser auf der Basis von atomar dünnen Halbleitern zu realisieren. Das könnte ein fortschrittlicher Prozess auf diesem Gebiet sein, insbesondere für den praktischen Betrieb von Geräten, da niedrige Temperaturen in der Regel eine Voraussetzung dafür sind.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist die motivierte und freie akademische Atmosphäre sowie die hervorragenden Forschungsbedingungen. Außerdem sind Oldenburg und die Uni friedlich und harmonisch. Ich glaube, es ist ein schöner Ort zum Studieren und Forschen.

Lena Magnone

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil ich im April 2018 anlässlich einer von Prof. Gun-Britt Kohler organisierten Tagung ein paar Tage hier verbracht habe. Ich habe mich sehr über den herzlichen Empfang an der Universität gefreut und war von der Stadt Oldenburg wirklich angetan. Schon auf dem Heimweg habe ich auf der Website der Humboldt-Stiftung recherchiert und geplant, wiederzukommen!

Derzeit arbeite ich an dem Projekt „Transnationale weibliche Moderne in Mitteleuropa an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert“, das schließlich in eine Buchstudie münden soll. Die Idee entstand aus der Zusammenarbeit mit Prof. Kohler, die mich dazu inspirierte, die weiblichen Modernisten aus dem nationalen Kontext herauszulösen und ihre Werke nicht als kleinen oder großen Beitrag zu einer der lokalen „jungen“ Bewegungen zu betrachten, sondern als eigenständiges historisches und literarisches Phänomen mit eigener Chronologie und Dynamik.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist die Oldenburger Fahrradkultur! Bevor ich hierherkam, war ich nur eine gelegentliche Radfahrerin. Jetzt bin ich ganz vernarrt in mein rosa Fahrrad, das ich mir in der Werkstatt der Universität ausgeliehen habe und mit dem ich bei jedem Wetter fahre. In meiner Freizeit erkunde ich gerne die schöne Umgebung mit dem Fahrrad. Der Campus Wechloy, wo ich wohne, ist ein hervorragender Ausgangspunkt für viele Ausflüge.

Mandana Amiri

Ich habe mich für die Universität Oldenburg entschieden, weil ich meinen Horizont erweitern und mein Fachwissen und Forschungsnetzwerk ausbauen möchte. Ich erhielt ein DAAD-Stipendium und besuchte die Universität Oldenburg im Jahr 2016. Die Universität verfügt über mehrere Hightech-Einrichtungen und versierte Wissenschaftler. Seitdem habe ich mit Prof. Dr. Michael Wark aus der Ferne zusammengearbeitet. Aber jetzt war es an der Zeit, persönlich zusammenzuarbeiten.

Derzeit beschäftige ich mich mit der elektrochemischen Wasserspaltung mit metallorganischen Gerüsten (MOFs). Wasserstoffgas als potenzielle Energiequelle findet große Beachtung. Gegenwärtig wird Wasserstoff hauptsächlich aus fossilen Ressourcen durch ein Dampfreformierungsverfahren hergestellt. Dies beschleunigt die Erschöpfung der fossilen Brennstoffe und die CO2-Emissionen. In Anbetracht der Umweltprobleme ist die Aufspaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoffgas während der Wasserelektrolyse eine saubere Alternative zur Erzeugung von Wasserstoff mit hoher Reinheit. Wir werden einige so genannte metallorganische Gerüste als Elektrokatalysatoren oder Träger von Elektrokatalysatoren entwickeln und herstellen, um eine bessere Leistung zu erzielen. Der Großteil meiner Tätigkeit wird im Labor von Prof. Dr. Michael Wark am Institut für Chemie stattfinden.

Was mir an meinem Aufenthalt hier besonders gefällt, ist, dass Oldenburg eine sehr schöne und friedliche Stadt mit sehr hilfsbereiten Menschen ist. Sie hat eine gute Universität mit High-Tech-Einrichtungen, einen schönen Campus und eine herzliche Gastfreundschaft für internationale Studierende. Für Wissenschaftler, die in einer wissenschaftlichen und ruhigen Atmosphäre arbeiten möchten, ist die Universität Oldenburg wirklich eine der besten Optionen. Die bisherigen außergewöhnlichen Erfahrungen im sozialen und akademischen Leben in Oldenburg haben mich ermutigt, mich für einen längeren Forschungsaufenthalt von zwölf Monaten hier zu bewerben. Bei Deutschland denke ich immer an Disziplin, Regeln, harte Arbeit, internationale Atmosphäre und schöne Natur!

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(Stand: 18.06.2024)  | 
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