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  • Ralph Bruder und Jutta Günther mit Vertragsunterlagen in einem Besprechungsraum - beide schauen freundlich in die Kamera.

    Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, und Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, haben die neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Sie regelt die langfristige strategische Zusammenarbeit der beiden Standorte. Matej Meza / Universität Bremen

Universitäten Oldenburg und Bremen bauen Zusammenarbeit aus

Bereits seit 25 Jahren arbeiten die Universitäten Oldenburg und Bremen zusammen. Mit einem überarbeiteten Kooperationsvertrag haben sie die Rahmenbedingungen für eine langfristig angelegte strategische Zusammenarbeit geregelt. 

Bereits seit 25 Jahren arbeiten die Universitäten Oldenburg und Bremen zusammen. Mit einem überarbeiteten Kooperationsvertrag haben sie die Rahmenbedingungen für eine langfristig angelegte strategische Zusammenarbeit geregelt. 

Das gemeinsame Ziel: im Schulterschluss die Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit der Universitäten Oldenburg und Bremen und ihrer Spitzenforschung regional, national und international zu stärken. 

Die grundlegende Überarbeitung des vorherigen Kooperationsvertrags, der seit 2006 galt, spiegelt auch die Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit wider: Anfang des Jahres hatten die beiden Universitäten die Northwest Alliance begründet und im Sommer verkündet, sich im Team als Universitärer Exzellenzverbund um eine Förderung im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder zu bewerben.

Der bisherige Kooperationsvertrag legte einen Schwerpunkt auf die Lehre. Unter anderem ermöglichte er Studierenden, Module an der Partneruniversität zu absolvieren oder dort sogar ein Zweitfach zu studieren.  

Im überarbeiteten Vertrag kommt nun ein weiterer und neuer Schwerpunkt hinzu: die koordinierte Schärfung von Forschungsschwerpunkten an beiden Standorten. Die Basis dafür bildet ein „gemeinsames Werteverständnis, das sich an gesellschaftlicher Verantwortung orientiert“, wie es in der Vereinbarung heißt. Ganz konkret wollen die Universitäten gemeinsam entscheiden, welche neuen Forschungsfelder sie für den Nordwesten erschließen und welche bestehenden Schwerpunkte sie weiterentwickeln wollen. Dabei setzen sie auf vereinte Kräfte und konzentrieren sich dabei einerseits auf bestehende gemeinsame Forschungsverbünde wie etwa den Exzellenzcluster Ocean Floor zur Erforschung des Meeresbodens, wollen andererseits aber auch neue gemeinsame Schwerpunkte erschließen.

Die strategische Zusammenarbeit umfasst auch die Personalgewinnung und -entwicklung. Gemeinsam wollen die Universitäten Oldenburg und Bremen den Nordwesten für herausragende Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland noch attraktiver machen. So sollen diese etwa Qualifizierungsangebote zukünftig an beiden Standorten in Anspruch nehmen können – auch weil die Partner gemeinsame Konzepte für wissenschaftliche Karriereförderung entwickeln. Bei der Berufung von Professor*innen arbeiten die Universitäten bei gemeinsamen Schwerpunktthemen künftig ebenfalls zusammen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Austausch zu Forschungsthemen mit Partner*innen aus allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Universitäten wollen diesen Austausch weiterentwickeln und sich dabei besonders auf die Kooperation mit Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kultur, Bildung, Politik und Wirtschaft konzentrieren.

Beide Universitäten richten zur Konkretisierung und Umsetzung der vielfältigen Kooperationsfelder eine gemeinsame Geschäftsstelle ein. 

Der Kooperationsvertrag gilt zunächst für eine Dauer von fünf Jahren und verlängert sich jeweils um ein Jahr.

Zitate:

„Wir sind in den vergangenen 25 Jahren immer engere Partner geworden und konnten mit insgesamt vier bewilligten Exzellenzclustern in diesem Jahr den größten Erfolg in der Geschichte unserer Zusammenarbeit feiern. Unsere beiden Universitäten ergänzen und stärken sich gegenseitig in hervorragender Weise – davon profitiert auch die gesamte Nordwestregion“, so Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.

Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, sagt: „Auf die Herausforderungen einer Welt im Umbruch reagieren wir bewusst mit einer noch engeren Zusammenarbeit unserer Universitäten. Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Spitzenforscher*innen und Lehrenden, aber wir werden nur dann wirklich erfolgreich sein, wenn es uns auch gelingt, mitten in der Gesellschaft positive Wirkungen zu entfalten. Dafür setzen wir uns ein – im Schulterschluss miteinander und in gesellschaftlicher Verantwortung.“

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(Stand: 27.04.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n12355
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