Kontakt

Presse & Kommunikation

+49 (0) 441 798-5446

Kontakt

Prof. Dr. Jorge Marx Gómez
Department für Informatik, Abteilung Wirtschaftsinformatik (VLBA)
Tel: 0441-798/4470
jorge.marx.gomez@uni-oldenburg.de Tariq Mahmoud
Department für Informatik
Tel.: 0441-798/4494
tariq.mahmoud@uni-oldenburg.de

Wirtschaftsinformatik: EU fördert Projekt mit 1,1 Millionen Euro

Die Universität Oldenburg unterstützt in den kommenden drei Jahren Partnerhochschulen in Jordanien, Syrien, Tunesien und Ägypten bei der Einführung von Master-Studiengängen im Bereich Wirtschaftsinformatik.

Die Universität Oldenburg unterstützt in den kommenden drei Jahren Partnerhochschulen in Jordanien, Syrien, Tunesien und Ägypten bei der Einführung von Master-Studiengängen im Bereich Wirtschaftsinformatik.

„Exporting Master Programme in Enterprise Systems Engineering to Jordan, Syria, Tunisia and Egypt“ heißt das Projekt, das der Oldenburger Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Jorge Marx Gómez leitet. Die Europäische Union stellt mit dem EU-Hochschulkooperationsprogramm „Tempus IV“ rund 1,1 Millionen Euro für die Durchführung bereit. „Tempus IV“ hat die Aufgabe, das Hochschulwesen von EU-Nachbarstaaten – sogenannte Target-Länder – im westlichen Balkan, Osteuropa, Zentralasien, Nordafrika und dem Mittleren Osten durch gemeinsame Projekte zu modernisieren.

Neben der Universität Oldenburg sind die Universität Magdeburg, das Polytechnic Institute of Cávado and Ave (Barcelos, Portugal), die Pompeu Fabra University Barcelona (Spanien) und das Royal Institute of Technology (Stockholm, Schweden) an dem Projekt beteiligt. Von den Target-Ländern nehmen je zwei Universitäten in Jordanien, Syrien, Tunesien und Ägypten an dem Projekt teil. „Unsere dortigen Partner sind exzellente Hochschulen, die die besten Voraussetzungen haben, einen zukunftsträchtigen und innovativen Studiengang aufzubauen“, so Marx Gómez. Zudem erfülle es ihn mit Freude, dass sein Projekt das einzige durch „Tempus IV“ geförderte Vorhaben sei, das eine Kooperation mit Syrien unterstützt.

In den kommenden drei Jahren erarbeiten die WissenschaftlerInnen und ExpertInnen einen Masterstudiengang der Wirtschaftsinformatik, der sich am Bologna-Prozess orientiert. Dabei konzipieren sie neue Lehr-Module und Seminare, beziehen aber auch Kurse, Lehrmaterialien und das Know-How der europäischen Partneruniversitäten mit ein. Das Besondere: Im Vergleich zu anderen Studiengängen der Wirtschaftsinformatik werde ein Schwerpunkt auf die Forschung gelegt, betont Marx Gómez. „Neueste Forschungsergebnisse fließen in die Lehre ein und die Studierenden werden in die Forschung involviert. Des Weiteren werden auch Module zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen ausgestaltet – Bereiche, die in der Wirtschaftsinformatik bisher eher selten Forschungsgegenstand waren.“

In der ersten Projektphase stehen die Analyse, das Design und die Akkreditierung des Masterstudiengangs in den Target-Ländern im Mittelpunkt. Es folgt die intensive Vernetzung von Wirtschaft und Hochschulen sowie der WissenschaftlerInnen untereinander. Zusätzlich werden Workshops und Seminare an den EU-Partneruniversitäten angeboten, die den Beteiligten neueste Entwicklungen im Bereich der Lehre vermitteln und den Austausch von Forschungsergebnissen ermöglichen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Sechs Personen in blauen Anzügen stehen vor einem Treppenaufgang, neben ihnen zwei Aufsteller mit Szenen aus der Forschung der Northwest Alliance.
Universität Bremen / Jens Lehmkühler
Kooperation Bremen EXU Exzellenzstrategie Top-Thema Hochschulpolitik

Wichtige Etappe im Exzellenzwettbewerb

Die Northwest Alliance hat eine wichtige Etappe im Exzellenz-Wettbewerb erreicht. Ende April waren 20 internationale Gutachtende auf dem Bremer…

mehr: Wichtige Etappe im Exzellenzwettbewerb
HTP Hidde Architekten
NWA Forschung EXU Exzellenzstrategie Top-Thema Hochschulpolitik Biologie

Wissenschaftsrat empfiehlt Neubau in Oldenburg

Die Universität erhält ein weltweit einmaliges Forschungsgebäude: Im Neubau „NaviGate“ soll das Navigationsverhalten von Tieren unter realistischen…

mehr: Wissenschaftsrat empfiehlt Neubau in Oldenburg
Drei Männer in Anzügen stehen nebeneinander in einem Raum mit Holzvertäfelungen, der mittlere hält ein Papier Richtung Kamera.
Markus Hibbeler
Top-Thema Hochschulpolitik Wirtschaftswissenschaften

Unternehmer Ernst Eugen Esch finanziert Stiftungsprofessur

Die Universität richtet eine Stiftungsprofessur für Ökonomische Bildung ein, gestiftet durch den Unternehmer Ernst Eugen Esch. Ziel ist eine Stärkung…

mehr: Unternehmer Ernst Eugen Esch finanziert Stiftungsprofessur
(Stand: 05.05.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p82n157
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page