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Pressemitteilungen

Veranstaltungsankündigung

  • 119/24 14. Juni 2024 Veranstaltungsankündigung Workshop zur Studienorientierung

    14. Juni 2024   119/24    Veranstaltungsankündigung

    Workshop zur Studienorientierung

    Oldenburg. Soll ich studieren? Falls ja: was? Wie komme ich am Ende zu einer Entscheidung? Studieninteressierte, die sich diese Fragen stellen, finden Antworten in einem Workshop der Universität Oldenburg am Montag, 24. Juni. „Hochschulreife in Sicht – und was dann?“, heißt es von 11.00 bis 15.30 Uhr in der Veranstaltung der Reihe „Startbereit!“ der Zentralen Studien- und Karriereberatung.

    Eine Anmeldung ist bis zum 19. Juni online möglich, anschließend bekommen Teilnehmende den Veranstaltungsort mitgeteilt. Nähere Informationen zum Workshop und weiteren Terminen der Reihe finden sich unter

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    Sylvia Wagenaar, E-Mail:

  • 117/24 12. Juni 2024 Veranstaltungsankündigung Die Universität von Heute für die Zukunft hörbar machen
    Klanginstallation „Eine Brücke in die Zukunft“ wird am 22. Juni eröffnet / besonderes Projekt im Jubiläumsjahr

    12. Juni 2024   117/24    Veranstaltungsankündigung

    Die Universität von Heute für die Zukunft hörbar machen

    Klanginstallation „Eine Brücke in die Zukunft“ wird am 22. Juni eröffnet / besonderes Projekt im Jubiläumsjahr

    Oldenburg. Aus dem Lärm der Baustelle am Zebrastreifen wird Percussionsklang, aus dem Zischen des Kaffeeautomaten ein Saxophonsolo und aus den Arbeitsgeräuschen im Labor eine Glasharfenmelodie: Für ein besonderes künstlerisches Projekt wurden Alltagsgeräusche der Universität in Instrumental- und Vokalklänge „übersetzt“ und komponiert. „Eine Brücke in die Zukunft“ heißt die Klanginstallation, die am Samstag, 22. Juni, 17.00 Uhr, auf dem Campus Haarentor erstmals zu hören sein wird. Zur Eröffnung der Dauerinstallation auf der Fußgängerbrücke über den Uhlhornsweg sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die speziell für diesen Ort geschaffene Kunst im öffentlichen Raum hat der Berliner Klangkünstler Prof. Enrico Stolzenburg in Kooperation mit zahlreichen Studierenden und Dozierenden des Instituts für Musik der Universität gestaltet.

    „Die Universität von Heute für die Zukunft hörbar machen – das ist für mich ein ganz besonderes Projekt im Jubiläumsjahr der Universität“, betont Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. Er wird die Klanginstallation gemeinsam mit dem Projektleiter Volker Schindel vom Institut für Musik und Prof. Enrico Stolzenburg von der Universität der Künste in Berlin eröffnen.

    Die Komposition verwendet originale und transformierte Tonaufnahmen aus unterschiedlichen Bereichen der Universität, etwa aus der Mensa, der Bibliothek, dem Schwimmbad und verschiedenen Laboren. Die Klanginstallation wird künftig täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr zu hören sein.

    Im Anschluss an die Eröffnung können sich die Besucherinnen und Besucher mit Musik von der Brücke zur Aula (Gebäude A11, Ammerländer Heerstraße 69) führen lassen, wo ab 20.00 Uhr ein Konzertprogramm stattfindet. Es spielen verschiedene Ensembles der Universität – darunter der Kammerchor, das World Music Ensemble und der UniChor – Stücke mit Bezügen zum Jubiläumsjahr und zum Namensgeber Carl von Ossietzky. Unter anderem werden Werke von Francis Poulenc, einem Zeitgenossen Ossietzkys, sowie von Kurt Weill, Sting, Michael Jackson und aus dem Musical Hair zu hören sein. Weitere Beiträge von Studierenden sind in Seminaren entstanden, die sich mit dem Leben und Wirken Ossietzkys befasst haben.  

    Der Eintritt zu allen Veranstaltungsteilen ist frei, die Plätze in der Aula sind allerdings begrenzt.

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    Volker Schindel, Tel.: 0441/798-4907, E-Mail:

  • 116/24 10. Juni 2024 Veranstaltungsankündigung Die Geschichte der jüdischen Migration nach Deutschland

    10. Juni 2024   116/24    Veranstaltungsankündigung

    Die Geschichte der jüdischen Migration nach Deutschland

    Oldenburg. Von 1991 bis 2005 bekamen Jüdinnen und Juden und deren Angehörige aus den Nachfolgestaaten der untergegangenen Sowjetunion die Möglichkeit, als sogenannte Kontingentflüchtlinge nach Deutschland einzuwandern. Wie diese Migration das jüdische Leben hierzulande verändert hat, berichtet Dr. Konstantin Schuchardt am Montag, 17. Juni, ab 19.30 Uhr. In der Oldenburger Synagoge (Leo-Trepp-Str. 17) spricht der Mitarbeiter des Zentralrats der Juden zum Thema „Hoffnungen, Missverständnisse und Überraschungen oder wie wir die Geschichte der jüdischen Migration nach Deutschland erzählen wollen“. Die Veranstaltung ist Teil des gemeinsamen Jahresprogramms „Aufbruch und Ankunft: Interreligiöse Perspektiven auf Migration“ des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg und der Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien der Universität Oldenburg. Es wird um Anmeldung bis zum 16. Juni unter mit Namen und Adresse gebeten. Teilnehmende bringen bitte ihren Ausweis mit.

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 112/24 6. Juni 2024 Veranstaltungsankündigung Blicke hinter die Kulissen der Universität Oldenburg
    Freie Plätze im Juni und Juli sichern
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    6. Juni 2024   112/24    Veranstaltungsankündigung

    Blicke hinter die Kulissen der Universität Oldenburg

    Freie Plätze im Juni und Juli sichern

    Oldenburg. Zahlreiche Gäste haben in diesem Jahr bereits die Gelegenheit genutzt, bei verschiedenen „Blicken hinter die Kulissen“ Einblicke in den Alltag an der Universität Oldenburg zu erhalten – aktuell gibt es noch freie Plätze, um einige interessante Orte im Juni und Juli zu entdecken. Hinter den Türen der Universität verbergen sich viele spannende Geräte, Objekte und Forschungsprojekte, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Während ihres Jubiläumsjahrs öffnet die Universität diese Türen ausnahmsweise. Eine Anmeldung für die begrenzten Plätze ist erforderlich und online unter uol.de/50jahre/fuehrungen möglich.

    Am Freitag, 14. Juni, sowie am Freitag, 12. Juli, haben Interessierte die Möglichkeit bei einem spannend-kurzweiligen Gang durch das Universitätsarchiv etwas über die Universitätshistorie zu erfahren. Diese steht auch beim historischen Campusrundgang am Dienstag, 2. Juli, im Mittelpunkt.

    Ein Fenster ins östliche Europa und Perspektiven auf ganz unterschiedliche damit verbundene Themen bietet das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa (BKGE). An insgesamt vier Terminen im Juni können Teilnehmende die Arbeit des An-Instituts der Universität Oldenburg und seine Spezialbibliothek kennenlernen.

    Einblicke gewährt auch das Forschungszentrum ForWind am Donnerstag, 13. Juni, und Donnerstag, 27. Juni, jeweils ab 17.30 Uhr. ForWind forscht an drei Universitäten in 30 Instituten an der Nutzung der Windenergie der Zukunft. In Oldenburg stehen die Windphysik und die Turbulenzforschung im Zentrum des Interesses. Bei der Führung lernen Interessierte die Forschung, die Labore und die Werkstätten von ForWind kennen.

    Am Donnerstag, 20. Juni, öffnet außerdem das Labor für Sprach- und Musikforschung seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Wer immer schon neugierig auf die Labore der Universität war und wissen will, womit sich Sprachwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler eigentlich beschäftigen, erhält hier einen Einblick in die sprachwissenschaftliche Forschung.

    Einige weitere spannende Blicke hinter die Kulissen gibt es noch bis Ende des Jahres, zum Beispiel bei Einblicken in die Energieversorgung der „Kleinstadt Universität“ oder beim Klinischen Trainingszentrum (KTZ), das Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der „Woche der Wiederbelebung“ kennenlernen können.

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    Viele Interessierte haben bereits die Gelegenheit genutzt, Einblicke in den Universitätsalltag zu erhalten - etwa in die Universitätsbibliothek. Foto: Universität Oldenburg

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    Lara Schäfer, Tel. 0441/798-4786, E-Mail

  • 109/24 5. Juni 2024 Veranstaltungsankündigung Über Bohne, Erdnuss und Mimose
    Schautag im Botanischen Garten der Universität

    5. Juni 2024   109/24    Veranstaltungsankündigung

    Über Bohne, Erdnuss und Mimose

    Schautag im Botanischen Garten der Universität

    Oldenburg. Experimente, ein Labyrinth, ein Märchenzelt und die wunderbare Welt der Schmetterlingsblütler All dies und mehr können Interessierte beim Schautag des Botanischen Gartens der Universität Oldenburg (Philosophenweg 39/41) bewundern. Der Schautag findet statt am Sonntag, 16. Juni, von 10.00 bis 16.00 Uhr. Schmetterlingsblütler sind eine der wichtigsten und nützlichsten Pflanzenfamilien. Zu dieser Familie gehören Pflanzen wie Bohnen, die gegessen werden können; Akazien, die besonders hartes Holz hervorbringen; Kleesorten, die den Boden düngen oder auch Mimosen, deren Blätter sich überaus schnell bewegen können. Außerdem stellen sich Vereine von Pflanzenliebhabern vor, ein Falkner zeigt seine Arbeit mit Greifvögeln, eine Erzählerin erzählt „Märchen über Erbsen, Bohnen & Co.“ und eine studentische Ausstellung informiert zum Thema „Botanische Gärten und Kolonialismus“.

    Ein Mittagstisch, Kaffee und Kuchen, eine Kinderrallye und zahlreiche Mitmachangebote sowie Verkaufsstände für Keramiken, Stauden und Kakteen runden das Programm ab. Das Team des Botanischen Gartens freut sich, mit Interessierten über Themen rund um Blumen, Pflanzen und Nachhaltigkeit ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt zum Schautag ist frei.

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    Andrea Lübben, Tel. 0441/798-6900, E-Mail

  • 106/24 31. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Streitgespräch zur Arbeitszeit
    Auftakt des Zukunftsdiskurs „Arbeitszeit neu denken“

    31. Mai 2024   106/24    Veranstaltungsankündigung

    Streitgespräch zur Arbeitszeit

    Auftakt des Zukunftsdiskurs „Arbeitszeit neu denken“

    Oldenburg. Um die Zukunft der Arbeit gibt es derzeit viele Debatten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Erwerbsarbeitszeit. Sollen wir künftig mehr oder weniger arbeiten? Ist die Viertagewoche ein Zukunftsmodell? Und wie lassen sich Arbeitszeiten sinnvoll flexibel gestalten, um Interessen der Beschäftigten und der Arbeitgeber*innen gerecht zu werden? Um diese und ähnliche Fragen geht es bei einem Online-Streitgespräch des Lehrstuhls Organisation und Personal und der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg, das am Montag, 10. Juni, ab 18.15 Uhr stattfindet. In zwei Kurzbeiträgen gehen Prof. Dr. Beate Zimpelmann von der Bremer Arbeitszeitinitiative und Verena Albrecht vom Arbeitgeberverband Oldenburg e. V. darauf ein, welche Vor- und Nachteile mehr oder weniger Arbeitszeit mit sich bringt. Anschließend diskutieren die beiden Referentinnen über die unterschiedlichen Vorstellungen zur zukünftigen Arbeitszeitgestaltung. Das Publikum ist eingeladen, sich daran aktiv mit Fragen und Statements zu beteiligen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular (uol.de/kooperationsstelle/anmeldung-arbeitszeit) wird gebeten.

    Die Online-Veranstaltung richtet sich an Mitglieder von Unternehmen, Interessenvertretungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ebenso wie an Beschäftigte, Auszubildende und Studierende. Die Abendveranstaltung bildet den Auftakt des vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur geförderten Zukunftsdiskurses „Arbeitszeit neu denken – in Zeiten von Fachkräfteengpässen“. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter:

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    Dr. Claudia Czycholl, E-Mail:

  • 105/24 29. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Vortrag zur Überwachung durch Künstliche Intelligenz im Arbeitsverhältnis
    „Forum Arbeitsrecht“ an der Universität Oldenburg

    29. Mai 2024   105/24    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag zur Überwachung durch Künstliche Intelligenz im Arbeitsverhältnis

    „Forum Arbeitsrecht“ an der Universität Oldenburg

    Oldenburg. Wie ist es einzuordnen, wenn Arbeitgeber mithilfe von KI Leistungen ihrer Beschäftigten kontrollieren, Aufgaben vergeben, Krankenstände behandeln oder elektronische Kommunikation überwachen? Um diese und weitere Fragen zu Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt geht es beim nächsten Termin des „Forum Arbeitsrecht Oldenburg“ an der Universität Oldenburg am Donnerstag, 13. Juni.  Prof. Dr. Andreas Winter, Hochschullehrer für Softwaretechnik an der Universität, sowie Joachim Thöne, Direktor des Arbeitsgerichts Oldenburg, referieren dazu ab 18.00 Uhr aus Sicht von Arbeitsrecht und Softwaretechnik im Bibliothekssaal der Universität (Uhlhornsweg 49-55). Der Vortrag ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Teilnahmebescheinigungen für Rechtsanwälte werden vor Ort erstellt.

    Winter leitet seit 2009 die Abteilung „Softwaretechnik“ am Department für Informatik der Universität Oldenburg. Joachim Thöne ist seit 1992 Richter am Arbeitsgericht Oldenburg und seit 2010 dessen Direktor. Seit mehr als 20 Jahren befasst er sich mit IT-Fragen in der Arbeitsgerichtsbarkeit.

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    Prof. Dr. Christiane Brors, Tel.: 0441/798-4152, E-Mail:

Verschiedene

  • 118/24 11. Juni 2024 Weiterbildung Weiterbilden für Energiewende und Nachhaltigkeit
    Neues Projekt entwickelt Bildungsangebote, um Berufserfahrene und Zugewanderte zu qualifizieren

    11. Juni 2024   118/24    Weiterbildung

    Weiterbilden für Energiewende und Nachhaltigkeit

    Neues Projekt entwickelt Bildungsangebote, um Berufserfahrene und Zugewanderte zu qualifizieren

    Oldenburg. Für die Energiewende braucht es gut ausgebildetes Personal – Branchenverbände erwarten jedoch einen erheblichen Mangel an Fachkräften. Damit sich Berufserfahrene ohne Abitur ebenso wie zugewanderte Menschen für die nachhaltige Transformation qualifizieren können, entwickelt das Team des neu gestarteten Projekts FLOW am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg einfach zugängliche Bildungsangebote. Kooperationspartner ist das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW); weitere Partner und regionale Unternehmen sollen eingebunden werden.

    Das Akronym FLOW steht zugleich für das Ziel des Projekts: „Flexibel und offen weiterbilden“. Die Angebote werden sich an Berufserfahrene und Ausgebildete aus handwerklichen, kaufmännischen und ingenieursnahen Bereichen richten. Wer Abschlüsse im Ausland erworben hat, kann sich individuell beraten lassen. Bei den Inhalten stehen Windenergie und Wasserstoff im Fokus. Auch das Management und die kaufmännische Führung nachhaltiger Projekte sowie digitale Kompetenzen werden vermittelt. Bis zu 14 Lerneinheiten will das Team im Laufe des ersten Projektjahrs entwickeln. Diese sollen sich miteinander kombinieren lassen und ab Herbst 2025 verfügbar sein. Erworbene Zertifikate sollen sich dann wiederum in fachbezogenen Studiengängen anrechnen lassen.

    Am C3L wurden bereits viele Bildungsangebote entwickelt, um Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten in das deutsche Berufs- und Bildungssystem zu integrieren. Spezielle Programme des C3L qualifizieren Fachkräfte in den Bereichen Windenergie und Wasserstoff. Diese Erfahrungen fließen in das neue Projekt ein, das die Europäische Union und das Land Niedersachsen mit rund 340.000 Euro fördern.

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    Dr. Joachim Stöter, Tel.: 0441/798-2052, E-Mail:

  • 115/24 7. Juni 2024 Transfer Lighthouse Northwest: Gründungsförderung mit internationaler Strahlkraft
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    7. Juni 2024   115/24    Transfer

    Lighthouse Northwest: Gründungsförderung mit internationaler Strahlkraft

    Oldenburg. Die bestehende Gründungsförderung in Nordwestniedersachsen und Bremen zu verbinden und durch ergänzende Angebote die Startup Journey – also den Weg von der ersten Gründungsidee bis zum Markteintritt als Unternehmen – lückenlos zu gestalten: Das ist das Ziel des Projektes „Lighthouse Northwest – Shining across Borders“. Dafür haben die Universitäten Oldenburg und Bremen gestern von Dr. Robert Habeck, Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, die Förderzusage für die neunmonatige Konzeptphase erhalten.

    Für dieses ambitionierte Projekt haben sich unter der Federführung der Universitäten Bremen und Oldenburg neun regionale Hochschulen mit starker Unterstützung der regionalen Wirtschaft zusammengeschlossen. Das Vorhaben wurde zur Förderung ausgewählt und von Habeck im Rahmen des EXIST-Kongresses zum 25-jährigen Jubiläum der Gründungsunterstützung des Bundes gewürdigt. Als eines von bundesweit 15 Projekten wird Lighthouse Northwest – zu Deutsch: „Leuchtturm Nordwest“ – ab Juli 2024 in die neunmonatige Konzeptphase der Förderlinie EXIST-Startup Factories starten.

    „Lighthouse Northwest ist die Startup Factory des Nordwestens. In der Region mit der Universität Bremen und der Universität Oldenburg, Hochschulen und außeruniversitären Forschungsinstituten sind wir ein idealer Nährboden für technologieorientierte und wissensbasierte Startups und leisten einen wichtigen Beitrag zur Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen. Im engen Schulterschluss mit der Wirtschaft möchten wir hier in der Region die Startup-Szene massiv voranbringen und zu internationaler Strahlkraft führen“, beschreibt Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, das Vorhaben.

    Ambitionierte Ziele für den Nordwesten

    Die Ziele sind ambitioniert: Lighthouse Northwest soll als so genannte Startup Factory für die gesamte Region Bremen/Nordwestniedersachsen Startups in der Gründungs- und Wachstumsphase unterstützen. Die Factory stützt sich auf ein breites Bündnis aus exzellenter Wissenschaft an Hochschulen und einer deutschlandweit einmalig hohen Dichte an außeruniversitären Forschungsinstituten, eine agile und innovative Gründungsunterstützung sowie eine traditionell weltoffene Unternehmerschaft.

    „Es geht um einen Paradigmenwechsel: Alle beteiligten Akteur:innen verstehen sich als regionales, institutionenübergreifendes Team. Das war bereits in der Antragsphase deutlich zu spüren. Ob in Wissenschaft, Gründungsunterstützung oder Unternehmen – die Motivation ist groß, mit der gemeinsamen Mission eine ganzheitliche Startup Journey in Nordwestniedersachsen und Bremen zu etablieren. Auch die über 60 Interessensbekundungen aus der Region belegen dies eindrucksvoll“, sagt der Oldenburger Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder.

    Unterstützung aus der Wirtschaft

    Die Gründungsförderung des Bundes funktioniert folgendermaßen: In der Konzeptphase wird ein tragfähiges und innovatives Geschäftsmodell für eine Startup Factory entwickelt. Dieses Modell kann dann vom Bund mit bis zu 10 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert werden. Die zweite Hälfte der Finanzierung muss durch private Investitionen aus der Wirtschaft erfolgen. Nach dem Förderzeitraum soll sich die Factory selbst tragen und dauerhaft der Region zur Verfügung stehen. Durch die Unterstützung der Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven, des Oldenburger Chemie-Unternehmens BÜFA Gruppe, der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer und weiterer regionaler Akteure ist es bereits gelungen, signifikante Absichtserklärungen zur Finanzierung der Startup Factory zu erhalten. „Die norddeutsche Wirtschaft unterstützt das Projekt Lighthouse Northwest mit großer Freude und starkem Interesse. Wir sind davon überzeugt, dass durch diese Initiative die Startup Szene in unserer Region weiter gestärkt werden kann.“, erläutert Eduard Dubbers-Albrecht, Präses der Handelskammer Bremen. Auch Felix Thalmann, Vorsitzender des Hochschulrates der Universität Oldenburg und CEO der BÜFA Gruppe, bekräftigt dieses: „Die Unterstützung aus der Wirtschaft der Region war beispiellos und ist ein entscheidender Baustein für den Erfolg der Startup Factory.“

    Gründungsunterstützung an den Hochschulen

    Die Gründungsunterstützung an den federführenden Standorten Oldenburg und Bremen ist eine Erfolgsgeschichte: Das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) in Oldenburg hat seit seiner Eröffnung 2012 mehr als 600 Gründungsprojekte betreut, aus denen 148 Startups gegründet wurden – viele von ihnen sind mit hochkarätigen Preisen ausgezeichnet. BRIDGE – Gründen aus Bremer Hochschulen ist ein seit mehr als 20 Jahren bestehender Verbund der Bremer Hochschulen mit der Bremer Aufbau-Bank. Sie ist die zentrale Anlaufstelle für Studierende, Alumni und Angehörige der Bremer Hochschulen zum Thema Existenzgründung. Rund 20 Gründungen kann das BRIDGE-Netzwerk im Jahr aus den Bremer Hochschulen verzeichnen.

    Neben den Universitäten Bremen und Oldenburg unterstützen die Hochschule Bremen, die Jade-Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, die Hochschule Emden/Leer, die Universität Vechta, die Hochschule Bremerhaven, die Constructor University Bremen sowie die Hochschule für Künste Bremen das Vorhaben Lighthouse Northwest.

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    "Leuchtturm"-Projekt: Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck (l.) und seine Koordinatorin für Digitale Wirtschaft und Startups, Dr. Anna Christmann (r.), überreichten die Förderzusage für die Konzeptphase "Lighthouse Northwest" an die federführenden Universitäten Oldenburg und Bremen. Stellvertretend mit auf dem Foto: Franziska Gloeden, Teamleitung Transfer an der Universität Oldenburg (M.), Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, sowie Dr. Daniel Otero Baguer vom Bremer Startup aisencia. Foto: Jan Welchering

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    Kontakt

    Franziska Gloeden (Teamleitung Transfer an der Universität Oldenburg), Tel.: 0441 798-4932, E-Mail: ;  Anne-Kathrin Guder (Leitung der Transferstelle UniTransfer an der Universität Bremen), Tel. 0421 218-60330, E-Mail:

  • 114/24 7. Juni 2024 Forschung Wie passen Inklusion und Leistung in der Schule zusammen?
    Forschungsprojekt vergleicht Praktiken und Perspektiven in Deutschland und Italien

    7. Juni 2024   114/24    Forschung

    Wie passen Inklusion und Leistung in der Schule zusammen?

    Forschungsprojekt vergleicht Praktiken und Perspektiven in Deutschland und Italien

    Oldenburg. Messbare Leistungen, etwa in Form von Klassenarbeiten oder Noten, prägen den Schulunterricht und werden zu Ländervergleichen etwa im Rahmen der PISA-Studien herangezogen. Doch darüber, was „Leistung“ eigentlich ist, besteht international keine Einigkeit. Forschende der Universität Oldenburg und der Freien Universität Bozen (Italien) vergleichen nun, welches Verständnis von Leistung und Leistungsunterschieden dem Unterricht in der Grundschule in Deutschland und Italien zugrunde liegt – und wie sich Leistung mit Inklusion und Bildungsgerechtigkeit vereinbaren lässt. Leiterin des Vorhabens APra (“Achievement A social practice in Primary School. An International Comparative Analysis on Germany and Italy“, italienisch für „Öffne!“) ist die Oldenburger Kunstpädagogin Prof. Dr. Michaela Kaiser. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Provinz Bozen fördern die 2025 beginnende Studie über drei Jahre mit rund 800.000 Euro.

    „Wie aktuell das Thema Leistung ist, lässt sich an den intensiven Diskussionen zur Stundentafel, zu Leistungsunterschieden und zu Ungleichheiten in der Grundschule ablesen“, berichtet Projektleiterin Kaiser. Doch bislang gebe es kaum Untersuchungen dazu, wie Leistung definiert werden kann, wenn im Rahmen der Inklusion immer mehr Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam unterrichtet werden. Der Vergleich mit Italien sei besonders interessant, weil die Grundschulen dort seit Jahrzehnten inklusiv arbeiten und gewachsene Strukturen etabliert haben. Das italienische Bildungssystem ziele darauf ab, Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Leistungsentwicklung zu unterstützen, während in Deutschland häufig ein Gegensatz zwischen Inklusion und Leistungsprinzip gesehen wird. Zudem spielen in Deutschland Noten zur Messung der Leistung in der Grundschule eine größere Rolle, weil die Kinder nach der vierten Klasse in unterschiedliche Schulformen wechseln. In Italien hingegen lernen die Kinder acht Jahre lang gemeinsam.

    Um empirisch zu untersuchen, welche Haltung Lehrkräfte in den beiden Ländern zu schulischer Leistung und Leistungsunterschieden im Klassenzimmer haben, planen Kaiser und ihre Kollegin Prof. Dr. Simone Seitz von der Universität Bozen empirische Untersuchungen an ausgewählten Grundschulen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Südtirol. Das Team beobachtet dafür den Unterricht in unterschiedlichen Fächern, zum Beispiel Mathematik und Kunst, und führt ergänzend Interviews mit den Lehrkräften durch. Die Ergebnisse setzen die Forschenden dann in Beziehung zu den Lehrplänen und den bildungspolitischen Erwartungen, die an die Lehrkräfte herangetragen werden. Ihr Ziel ist es, die offiziellen Leistungserwartungen mit der gelebten Praxis im Unterricht zu vergleichen.

    Weblinks

    • https//uol.de/kunst-vermittlung-bildung

    Kontakt

    Prof. Dr. Michaela Kaiser, Tel. 0441/798-2928, E-Mail

  • 113/24 7. Juni 2024 Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung Schnuppertag bietet Einblick in Studium und Campusleben
    Universität öffnet Hörsäle und Seminarräume für Studieninteressierte – Anmeldung erforderlich

    7. Juni 2024   113/24    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

    Schnuppertag bietet Einblick in Studium und Campusleben

    Universität öffnet Hörsäle und Seminarräume für Studieninteressierte – Anmeldung erforderlich

    Oldenburg. Welche Möglichkeiten bietet mir ein Studium an der Universität Oldenburg? Was passiert in einer Vorlesung oder in einem Seminar? Und was erwartet mich auf dem Campus? Einen Tag lang die Universität kennenlernen, mit anderen Menschen ins Gespräch kommen und einen ersten Eindruck vom Studienalltag sowie vom Campusleben bekommen Dies können Studieninteressierte am Mittwoch, 19. Juni, von 9.00 bis 18.00 Uhr im Rahmen des Schnuppertages. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort unter https//uol.de/studium/schnuppertag-einzelpersonen möglich, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

    Teilnehmende haben an diesem Tag die Möglichkeit, in reguläre Vorlesungen und Seminare hineinzuschnuppern. Ein Einführungsvortrag zum Studium an der Universität Oldenburg, eine Talkrunde mit Studierenden sowie eine Campusführung runden das Programm ab, das die Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität organisiert. Weitere Informationen, auch zur Möglichkeit eines individuellen fachbezogenen „Schnupperstudiums“, finden sich unter

    Weblinks

    Kontakt

    Miriam Savoca, Tel. 0441/798-5030, E-Mail

  • 111/24 5. Juni 2024 Weiterbildung Bewerbungsstart für berufsbegleitendes Studium
    Rund 50 Angebote der Studiengänge können auch als Weiterbildung belegt werden

    5. Juni 2024   111/24    Weiterbildung

    Bewerbungsstart für berufsbegleitendes Studium

    Rund 50 Angebote der Studiengänge können auch als Weiterbildung belegt werden

    Oldenburg. Neben dem Job studieren oder sich in einem Semester weiterbilden – das ermöglichen die berufsbegleitenden Studiengänge der Universität Oldenburg. Noch bis zum 1. September können sich Berufstätige für die Masterstudiengänge Innovationsmanagement und Entrepreneurship, Bildungs- und Wissenschaftsmanagement, Risikomanagement für Finanzdienstleister sowie Informationsrecht anmelden. Ebenfalls angeboten wird der Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre.

    Alle im Wintersemester angebotenen insgesamt rund 50 Module der Studiengänge können auch als Weiterbildung belegt werden, ohne eingeschrieben zu sein. Bei einem späteren Einstieg ins Studium werden die Weiterbildungszertifikate voll angerechnet. Gelernt wird praxisnah und überwiegend online. Auf dem digitalen Campus lässt sich das Lernen flexibel mit Arbeit, Freizeit und Familienleben vereinbaren.

    Neben fachlichen Kompetenzen vermitteln die am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität angebotenen Studiengänge auch sogenannte Future Skills. Diese ermöglichen es, in einem sich schnell verändernden Umfeld eigenständig Probleme zu lösen und handlungsfähig zu sein. Future Skills lassen sich in sechswöchigen Kompetenztrainings schulen, die Teilnehmende ebenfalls als Weiterbildung belegen können. Aktuell buchbar sind Trainings in Kommunikation, Resilienz und Design Thinking.

    Weblinks

    Kontakt

    Christina Meyer-Truelsen, Tel. 0441/798-3111, E-Mail

  • 110/24 5. Juni 2024 Weiterbildung Über 1.000 Teilnehmende in 20 Jahren – Programm professionalisiert Management von Bildung und Wissenschaft
    Online-Informationsveranstaltung am 8. August

    5. Juni 2024   110/24    Weiterbildung

    Über 1.000 Teilnehmende in 20 Jahren – Programm professionalisiert Management von Bildung und Wissenschaft

    Online-Informationsveranstaltung am 8. August

    Oldenburg. Als einer der bundesweit ersten berufsbegleitenden Studiengänge startete vor 20 Jahren der Master Bildungs- und Wissenschaftsmanagement an der Universität Oldenburg. Seitdem haben rund 1.000 Teilnehmende das Programm absolviert – als Weiterbildung oder mit dem Abschluss MBA (Master of Business Administration). Wie sich das Bildungsangebot entwickelt hat und wodurch es sich heute auszeichnet, zeigt ein Video zum 20-jährigen Bestehen. Darin kommen Programmverantwortliche, Lehrende und Studierende zu Wort.

    Im kommenden Wintersemester 2024/25 werden unter anderem die Module Bildungsmanagement, Wissenschaftskommunikation, Hochschul- und Wissenschaftsmanagement sowie Rechtsfragen analoger und digitaler Bildung angeboten. Management-Know-how wird auch für Bereiche wie Strategie, Controlling und Personal vermittelt. Teilnehmende können die Module als Weiterbildung oder innerhalb des Masterstudiengangs belegen. Das Weiterbildungszertifikat wird bei einem späteren Einstieg ins Studium voll angerechnet.

    Der Studiengang des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg qualifiziert mit der Wahl eines Profils für verantwortliche Positionen in Hochschulen, Forschung und Wissenschaft oder für das Bildungsmanagement in Schulen, Betrieben und in der Weiterbildung. Ein Fokus ist auf digitale Lern- und Lehrtechnologien gerichtet. Evaluationen und erfolgreiche Karrierewege zeigen, dass die Alumni beruflichen Herausforderungen mit den vermittelten fachlichen und persönlichen Kompetenzen souverän begegnen können.

    Studiert wird praxisnah und überwiegend online. Auf dem digitalen Campus arbeiten die Studierenden an gemeinsamen Projekten. In einem einsemestrigen Modul gibt es meist nur eine kompakte Präsenzveranstaltung vor Ort. Bewerbungen für den Studiengang sind noch bis zum 1. September möglich. Interessierte können sich bei einer Online-Informationsveranstaltung am Donnerstag, 8. August, ab 18.30 Uhr über das Programm informieren, eine Anmeldung ist möglich unter

    Weblinks

    Kontakt

    Bianca Prang, Tel. 0441/798-4321, E-Mail

  • 108/24 3. Juni 2024 Forschung Wie sich unsere Zellen gegen Viren schützen
    Universität Oldenburg unterstützt Hepatitis-E-Forschung des Virologen Volker Kinast
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    3. Juni 2024   108/24    Forschung

    Wie sich unsere Zellen gegen Viren schützen

    Universität Oldenburg unterstützt Hepatitis-E-Forschung des Virologen Volker Kinast

    Oldenburg. Mit welchen Mechanismen reagieren menschliche Leberzellen auf eine Infektion mit dem Hepatitis-E-Virus? Und woran liegt es, dass einige Typen dieses Virus vom Tier auf den Menschen übertragbar sind, andere aber nicht? Daran forscht der Virologe Dr. Volker Kinast von der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Universität Oldenburg. Um seine Forschung auszubauen, erhält er jetzt ein „Carl von Ossietzky Young Researchers‘ Fellowship“ der Universität Oldenburg. „Mit dieser Förderung zeichnen wir herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die in zukunftsträchtigen Feldern forschen. Sie können in den drei Jahren der Förderung sowohl ihre Forschung vorantreiben als auch Anträge für eine längerfristige Drittmittelförderung vorbereiten“, erklärt Prof. Dr. Ralf Grüttemeier, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der Universität.

    Im Mittelpunkt von Kinasts Forschung stehen Hepatitis-E-Viren (HEV), die wie SARS-CoV-2, dem Auslöser von COVID-19, zu den RNA-Viren zählen, also ein Genom aus Ribonukleinsäure aufweisen. Je nach Genotyp übertragen sich Hepatitis-E-Viren durch Schmierinfektion oder verunreinigtes Trinkwasser von Mensch zu Mensch oder gelangen durch Verzehr von Fleisch, insbesondere rohem Schweinefleisch, vom Tier in den menschlichen Organismus. HEV ist zwar weltweit die häufigste Ursache für eine virale Hepatitisinfektion, bleibt aber häufig unbemerkt, weil oftmals keine spezifischen Symptome auftreten. Dabei kann HEV für Menschen mit eingeschränktem Immunsystem sowie schwangere Frauen schwerwiegende Folgen haben und ein Leberversagen verursachen.

    Kinast will mit seinem Team die grundlegenden Interaktionen zwischen Wirt und Virus untersuchen. Dazu betrachtet er insbesondere die vom Tier auf den Menschen übertragbaren Genotypen des HEV. Der Oldenburger Virologe will herausfinden, wie das Virus den Übergang vom tierischen auf den menschlichen Wirt vollzieht, welche Eintrittsfaktoren diesen Prozess ermöglichen und wie es dem Virus gelingt, die angeborene Immunabwehr zu überwinden. Darüber hinaus nehmen Kinast und sein Team die Abwehrmechanismen der infizierten Zellen genauer unter die Lupe. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Zellen vor einer Infektion schützen können. Diese Prozesse zu verstehen, soll langfristig dazu beitragen, wirksame Medikamente gegen eine Infektion entwickeln zu können.

    Kinast studierte Biologie an der Universität Köln und erwarb seinen Master in Biomedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo er 2020 auch promovierte. Anschließend war er als Forscher an der Universität Bochum tätig und wechselte 2022 zur Universitätsmedizin Oldenburg. Dort forscht er in der Abteilung für Medizinische Mikrobiologie und Virologie von Prof. Dr. Axel Hamprecht. Zu seinem Team gehören zwei Doktorandinnen und eine Masterstudentin.

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    Die Universität Oldenburg fördert die Forschung von Volker Kinast mit dem "Carl von Ossietzky Young Researchers' Fellowship". Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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    Kontakt

    Dr. Volker Kinast, Tel. 0441/798-5040, E-Mail

  • 107/24 31. Mai 2024 Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung Universität Oldenburg stellt sich und ihr Studienangebot vor
    Hochschulinformationstag am 14. Juni
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    31. Mai 2024   107/24    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

    Universität Oldenburg stellt sich und ihr Studienangebot vor

    Hochschulinformationstag am 14. Juni

    Oldenburg. Welche Fächer kann ich an der Universität Oldenburg studieren? Wie kann ich mich bewerben? Wie sind Studiengänge wie etwa Humanmedizin, Geschichte oder Chemie aufgebaut? Und wie kann ich mein Studium finanzieren? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Studieninteressierte, ob mit oder ohne Abitur, beim Hochschulinformationstag. Diesen richtet die Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität am Freitag, 14. Juni, von 9.00 bis 14.30 Uhr auf dem Gelände der Universität aus.

    Die Besucherinnen und Besucher können sowohl auf dem Campus Haarentor als auch auf dem Campus Wechloy zahlreiche Veranstaltungen besuchen und sich an den Infoständen im Hörsaalzentrum (Gebäude A14, Uhlhornsweg 86) beraten lassen. Lehrende stellen die über 40 Bachelor- und Staatsexamenstudiengänge der Universität, die verschiedenen Fakultäten sowie das Lehramts- und Auslandsstudium vor. Campus- und Bibliotheksführungen sowie Gesprächsrunden mit Studierenden aus Fachschaften unterschiedlicher Fakultäten bieten einen Einblick in den vielfältigen Studienalltag.

    Verschiedene Einrichtungen an der Universität – etwa das Dezernat für Studentische und Akademische Angelegenheiten und das Studentenwerk Oldenburg – informieren ausführlich über Zulassungsbedingungen, Wohnen in Oldenburg, Studienfinanzierung, Stipendien, Erwerbstätigkeit neben dem Studium, das Freiwillige Wissenschaftliche Jahr, die Prüfungsvorbereitung, Auslandsaufenthalte sowie über besondere Angebote für Studierende mit Behinderung. Ein Rahmenprogramm mit gastronomischem Angebot rundet den Hochschulinformationstag ab.

    Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist sowohl als Einzelperson als auch in Gruppen, etwa als Schulklasse, möglich. Das Programm und weitere Informationen finden sich online unter:

    Weblinks

    Bilder

      

    Beim Hochschulinformationstag stellt sich die Universität Oldenburg allen Studieninteressierten vor. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Interessierte können sich zu diversen Themen beraten lassen, etwa zur Studienfachwahl, Studienfinanzierung oder zu Auslandsaufenthalten. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Kontakt

    Laura Haak, Tel.: 0441/798-2168, E-Mail:

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(Stand: 29.05.2024)  | 
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