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Philosophie und Film

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Philosophie und Film – Sehen und Erkennen

„Die Fotografie, das ist die Wahrheit. Kino, das ist die Wahrheit 24 Mal in der Sekunde.“ – Aus „Der kleine Soldat“ von Jean-Luc Godard

„Film ist 24 Mal Lüge in der Sekunde um der Wahrheit zu dienen, oder dem Versuch die Wahrheit zu finden zu dienen.“ – Michael Haneke

Wenn das Kino oder der Film einfach nur die Wahrheit wäre, dann gäbe es keine Frage zu stellen, keinen Grund des Miss- oder Unverständnisses gegenüber dem Wahrgenommenen, es wäre reine Offenbarung. Aber schon der angegebene Unterschied zwischen Fotographie und Cinematographie, also Film, nämlich der Ablauf von 24 Bildern in der Sekunde im klassischen analogen Kino, gibt nur die Illusion der Bewegung vor. Die bloße Statik des Einzelbildes wird durch den Projektor zum Schein der Dynamik. Doch die Kamera gibt den größten Hinweis des Betrugs: Es handelt sich nur um einen Ausschnitt, worin der Zuschauer dem Regisseur ausgeliefert ist. Die Wahrheit dessen was man zu Gesicht bekommt, wenn darin denn eine liegt, kann also nicht bloß im unmittelbaren Augenschein liegen, sondern muss erst aus diesem gehoben werden.

In der Reihe „Philosophie und Film“, welche die Fachschaft Philosophie mit der finanziellen Unterstützung des AStA und der F3V realisieren darf, versuchen wir den präsentierten Filmen das zu entlocken, was nicht nur dem bloßen Material entspricht, sondern im Zusammenhang sich nur zeigt. In einer gemeinsamen Diskussion versuchen wir uns über das Gesehene auszutauschen und so Schritt für Schritt, von den ersten individuellen Eindrücken bis zu den wesentlichen Gehalten des Filmes vorzudringen. Die Intention des Schöpfers muss dabei nicht die wesentliche Rolle spielen, denn oftmals liegt das, was einen Film so sehenswert und erkenntnisreich macht, in seinen Behauptungen darüber oder in seinem Scheitern daran, was er eigentlich darstellen will.

Es sind also nicht nur die großen bewunderten Klassiker des Kinos, denen wir uns in dieser Reihe verschrieben haben, sondern auch grade solche Filme, die eine Kontroverse schaffen können, die vielleicht sogar verachtenswert sind in ihren Inhalten, die bloße Lüge zu sein scheinen, aber wenigstens doch etwas über die Macher und ihre Umgebung verraten. So hoffen wir über viele Wege eine interessante und diskussionswürdige filmische Grundlage für unser Gespräch danach zu liefern.

Die Filme werden immer dienstags um 18:30 Uhr laufen, zumeist in einem zweiwöchentlichen Rhythmus im cine k hier in Oldenburg. Der Eintritt für alle Studierenden ist frei und willkommen ist dabei jeder. Zunächst steht der Genuss des Films im Vordergrund und damit die Möglichkeit, die Filme in einem Rahmen zu sehen, für den sie gemacht worden sind, das Kino und die Leinwand. Aber auch die Diskussion im Anschluss ist natürlich für alle offen und wir freuen uns über zahlreiche Teilnehmer. Es soll langsam an die Filmanalyse gegangen werden, alle Unsicherheiten und Anfangsschwierigkeiten, die für manch einen solche Diskussionen hervorrufen können, wollen wir gemeinsam überwinden.

Filmprogramm Wintersemester 2018/19

Filmprogramm Sommersemester 2018

Filmprogramm Wintersemester 2017/18

Filmprogramm Sommersemester 2017

Filmprogramm Wintersemester 2016/17

Filmprogramm Sommersemester 2016

There Will Be Blood (Paul Thomas Anderson)

Filmprogramm Wintersemester 2015/16

Filmprogramm Wintersemester 2014/15

Waking Life (Richard Linklater)

Blade Runner (Ridley Scott)

Welt am Draht (Rainer Werner Fassbinder)

Der dunkle Schirm/ A Scanner Darkly (Philip K. Dick)

Snowpiercer (Bong Joon-ho)

1492: Conquest of Paradise (Ridley Scott)

Into the wild (Sean Penn)

The Road (John Hillcoat)

Das Gespenst der Freiheit/ Le fantôme de la liberté (Luis Buñuel)

Der Prozeß (Orson Welles)

Das Schloss (Rudolf Noelte)

Der Mann ohne Vergangenheit/ Mies vailla menneisyyttä (Aki Kaurismäki)

Synecdoche, New York (Charlie Kaufman)

Nostalghia/ Ностальгия (Andrei Tarkowsi)

Der Zufall möglicherweise/ Przypadek (Krzysztof Kieślowski)

Filmseminar Wintersemester 2013/14

2001: A Space Odyssey (Stanley Kubrick, GB u.a. 1968)

Stalker/ Сталкер (Andrei Tarkowsi, SU 1979)

Solaris/ Соля́рис (Andrei Tarkowsi, SU 1972)

Beyer: Geschlossene Gesellschaft, DDR 1978

Taxi Driver (Martin Scorsese, USA 1976)

Sue lost in Manhatten (Amos Kollek, USA 1997)

Code Blue (Urszula Antoniak, NL 2011)

Dogtooth/ Κυνόδοντας Kynodontas (Giorgos Lanthimos, GR 2009)

Das siebente Siegel/ Det sjunde inseglet (Ingmar Bergman, SE 1957)

Maria und Joseph (Jean-Luc Godard, F u.a. 1984)

Der Mieter (Roman Polański, F u.a. 1976)

Pieta (Kim Ki-Duk, 2012)

Enter the Void (Gaspar Noé, F 2009)

Gummo (Harmony Korine, USA 1997)

Weqbbmassoter (inteigtrnniet@uuh3aolt9pc.de) (Stand: 19.03.2019)