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Programmierte Tiere im Computer

Programmierte Tiere im Computer

Organisieren lernen von Ameisen: „Programmierte Tiere“ im Computer

Prof. Dr. Michael Sonnenschein
Department für Informatik

FischeIn der Natur müssen Tiere oft sehr gut zusammenhalten, um Futter zu finden oder Räubern zu entkommen. Wir kennen alle die Bilder von toll organisierten Fischschwärmen und Ameisenstraßen, die zu Futterquellen führen. Gibt es da einen Chef, der alle anderen Tiere kommandiert? Wir wissen, dass das nicht so ist – aber wie organisieren sich dann die Tiere? Bei der Beantwortung dieser Frage kann uns der Computer helfen. Mit ihm können wir Verkehrsregeln für „programmierte Tiere“ entwickeln, die sich dann so ähnlich verhalten wie Tiere in der Natur, wenn sie ein Problem lösen müssen. Haben wir ein Verkehrsregelprogramm gefunden, können wir versuchen, von unseren „programmierten Tieren“ andere schwierige Aufgaben auf dem Computer lösen zu lassen. Eine solche Aufgabe kann zum Beispiel sein: Finde den besten Weg für einen LKW, der von vielen verschiedenen Bauernhöfen die Milch abholen muss, um sie zur Molkerei zu bringen. So lernen wir am Ende tatsächlich von den Ameisen...

Moderation: Dr. Christiane Brokmann-Nooren, Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)

Mittwoch, 14. März 2007, 16.30 bis 17.30 Uhr
Audimax Hörsaalzentrum

 

Wew6drbmastermi (katja.brandt@ia5fuol.deo+) (Stand: 21.08.2020)