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Wie züchtet man eigentlich Pflanzen?

Vom wilden Gemüsekohl und seinen vielen Verwandten: Wie züchtet man eigentlich Pflanzen?

Prof. Dr. Dirk Albach
Institut für Biologie und Umweltwissenschaften

Moderation: NDR 1 Niedersachsen

Gong: Natalia (10)
Kamera: Tom (9)

Grünkohl, Rotkohl, Blumenkohl, Brokkoli und viele andere Kohlsorten, die wir heute essen, stammen vom wilden Gemüsekohl ab – er ist sozusagen ihr Urahn. Schon vor Jahrtausenden stand er auf dem Speisezettel der Menschen und wächst auch heute noch an den Atlantik- und Mittelmeerküsten – sogar fast vor unserer Haustür: auf Helgoland. Er ist jedoch lange nicht so lecker wie seine gezüchteten Verwandten.
Aber wie ist man auf die Idee gekommen, dass man andere Sorten züchten kann, und was heißt eigentlich „züchten“? Eigentlich ist die Züchtung von Pflanzen wie ein Spiel mit Gewinnern und Verlierern. Ein paar „Spielregeln“ kennen wir: Menschen beobachten die Pflanzen einer Art, die sie nutzen, und entdecken neue interessante Merkmale. Diese Pflanzen wählen sie zur Zucht aus und kreuzen sie mit anderen. Doch welche Eigenschaften suchten sich die Menschen z. B. beim Kohl aus? Wie die Detektive gehen wir auf die Suche nach verloren gegangenen Mitspielern und dem Ursprung des Pflanzenzucht-Spiels.

Mittwoch, 31. August 2011
16.30 bis 17.30 Uhr

Audimax, Hörsaalzentrum

Sendetermine im Lokalsender Oeins
Mo., 26.09.11, 17.00 Uhr
Wh. Di., 27.09.11, 17.00 Uhr

Fotos Fotos von der Vorlesung

PROGRAMM 2011

Wed8wbmrribastkj7erug (katja.bran3etdt@uol.de) (Stand: 07.11.2019)