Mehr

Projekt OLE+

Portal Lehrkräftebildung

Kontakt

Isabel Müskens

Referat Studium und Lehre

+49 (0)441 798-5474

Julia Sobing

Referat Studium und Lehre

+49 441 798-4278

  • Die Oldenburger Lehr-Lern-Räume (OLELA) wurden im Zuge des Projekts OLE+ weiterentwickelt. Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

Besser ausgebildet für die Schule

Die Lehrkräftebildung an der Universität hat sich in den vergangenen acht Jahren stark weiterentwickelt – nicht zuletzt dank des kürzlich beendeten Vorhabens OLE+. 

Die Lehrkräftebildung an der Universität hat sich in den vergangenen acht Jahren stark weiterentwickelt – auch dank des kürzlich beendeten Vorhabens OLE+. 

Mehr Praxis für angehende Lehrkräfte, neue Gremien, um das Lehramtsstudium besser zu organisieren, und ein neues Infoportal für alle: Das sind nur einige der jüngsten Entwicklungen in der Oldenburger Lehrkräftebildung. Sie alle sind im Zuge des Projekts OLE+ (Biographieorientierte und Phasenübergreifende Lehrerbildung in Oldenburg) entstanden, das seit 2016 vom Bund-Länder-Programm „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ gefördert wurde.

Ein wichtiger Prozess, der durch OLE+ angestoßen wurde, sei die Neuausrichtung des Zentrums für Lehrkräftebildung – Didaktisches Zentrum (DiZ) der Universität gewesen, sagt die Projektverantwortliche Isabel Müskens, Leiterin des Referats Studium und Lehre. In seiner neuen Form bündelt das DiZ seit 2019 die Aktivitäten der Oldenburger Lehrkräftebildung in den fünf Fakultäten mit Lehramtsstudiengängen. Zu den Organen gehören eine Kommission für Lehrkräftebildung, ein Rat für Forschung und ein Rat für Lehre. Die Neuorganisation hat laut Müskens dazu geführt, dass die Abstimmung zwischen den Fakultäten effizienter geworden ist und übergreifende Themen zentral geplant werden können. Eine neu eingerichtete Forschungsakademie vernetzt zudem Forschungsprojekte zur Lehrkräftebildung und unterstützt die interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Sichtbar wird die verbesserte Organisation auch im neuen „Infoportal Lehrkräftebildung“, einer Webseite, die seit Ende November online ist. „Hier stehen alle Informationen für verschiedene Zielgruppen, etwa Studieninteressierte, Studierende, Lehrende und Lehrkräfte, gesammelt zur Verfügung“, sagt Projektmitarbeiterin Julia Sobing. Zuvor verstreute Materialien seien nun einfacher zu finden, etwa Konzepte für Unterrichtsreihen für alle Fächer und Schulformen, Open Educational Resources, Podcasts oder Filme mit Informationen zum Lehramtsstudium.

Früh Erfahrungen im Unterrichten sammeln

Ein wichtiger Schwerpunkt von OLE+ bestand darin, Theorie und Praxis in den Lehramtsstudiengängen enger zu verzahnen, etwa durch verstärkte Zusammenarbeit mit außerschulischen Lernorten wie beispielsweise Museen. Besonders stolz ist das Projektteam darauf, die Oldenburger Lehr-Lern-Räume, kurz OLELA, weiterentwickelt zu haben. „Diese Angebote sind seit vielen Jahren ein fester Bestandteil unserer Lehrkräftebildung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung unserer Studierenden“, betont Müskens. Angehende Lehrkräfte erhalten in den Lehr-Lern-Räumen die Möglichkeit, schon früh Erfahrungen im Unterrichten zu sammeln.

Im Zuge von OLE+ sind drei Lehr-Lern-Räume hinzugekommen, zudem hat das Angebot einen festen Ort an der Uni gefunden: 2023 wurden drei neue Multifunktionsräume im Erdgeschoss des Gebäudes A3 eingerichtet, in denen Lehramtsstudierende die Möglichkeit haben, selbst erstellte Unterrichtskonzepte mit Schüler*innen zu erproben. In zehn Studienfächern – darunter Philosophie, Biologie, Informatik, Physik und Ökonomische Bildung – werden entsprechende Module angeboten. „Die fachliche Breite der Lehr-Lern-Räume in Oldenburg ist schon etwas Besonderes“ sagt Müskens.

OLE+ hat außerdem dazu beigetragen, übergreifende Themen wie Inklusion, Mediendidaktik, Förderdiagnostik oder sprachsensibles Lehren in die Curricula der Lehramtsstudiengänge einzubauen. Zudem bietet die Universität über das DiZ ausgebildeten Lehrkräften entsprechende Fortbildungen an. „Was uns in Oldenburg auszeichnet, ist die starke Vernetzung mit den Studienseminaren und den regionalen Schulen“, betont Müskens – ein weiterer Punkt, der dazu beitrage, die Studierenden so gut wie möglich auf ihren beruflichen Alltag in der Schule vorzubereiten.

Das könnte Sie auch interessieren:

Auf den Scheiben der Glasfassade spiegeln sich der blaue Himmel, die Bäume und einige Wolken..
Nachhaltigkeit Campus-Leben

Nachhaltiger Blickfang

Die Glasfassade in Wechloy wurde modernisiert – und mit zusätzlichen Photovoltaikmodulen bestückt. Dank wärmedämmender Scheiben bleibt es im Sommer…

mehr
Martin Hillebrecht stützt sich auf ein Reck. Weil das Foto vom Boden aufgenommen ist, sieht man über ihm den Himmel.
Campus-Leben

Überzeugt von der Sportanlage in Wechloy

Dass ihm die Sportanlagen in Wechloy so gut gefielen, war einer der Gründe, warum Martin Hillebrecht vor mehr als 25 Jahren an die Uni kam. Das und…

mehr
Jubiläum Campus-Leben

KinderCampus: Erlebnistag für die ganze Familie

Entdecken, ausprobieren, mitmachen, staunen und spielen – das ist das Motto des KinderCampus. Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums lädt die…

mehr
(Stand: 12.04.2024)  | 
Zum Seitananfang scrollen Scroll to the top of the page