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  • 163/25 1. Dezember 2025 Veranstaltungsankündigung Werkstattberichte zur antisemitismuskritischen religiösen Bildung

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    1. Dezember 2025   163/25    Veranstaltungsankündigung

    Werkstattberichte zur antisemitismuskritischen religiösen Bildung

    Oldenburg. Wie stellen Kinderbibeln und Schulbücher das Judentum dar? Und was ist an Darstellungen etwa von „verschwörerischen Pharisäern“ und „feindseligen Hohepriestern“ problematisch? Damit befasst sich das Projekt „Bildstörungen“ der Evangelischen Akademie zu Berlin unter Koordination von Prof. Dr. Katharina von Kellenbach (Universität Paderborn). Aus dem Projekt ging unter anderem das Erzählbuch „Gute Nachricht – Geschichten von Jesus fair erzählt“ hervor, das Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen (Hochschule Esslingen) gemeinsam mit Ariane Dihle (Universität Oldenburg) und Katharina von Kellenbach geschrieben hat. Gemeinsam stellen die drei Forscherinnen ihre Arbeit im Rahmen eines Werkstattberichts am Montag, 8. Dezember, ab 19.30 Uhr im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55) vor. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Antisemitismuskritische Orientierungen“ der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“ der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg.

    Das Projekt „Bildstörungen“ der Evangelischen Akademie zu Berlin fokussiert sich seit 2020 auf Klischees und Karikaturen von Jüdinnen und Juden sowie des Judentums in christlicher Theologie und Religionspädagogik, um diese zu „stören“ beziehungsweise zu „entstören“. Dabei gerieten insbesondere Kinder- und Schulbibeln sowie Schulbücher und dort enthaltene problematische Darstellungen in den Blick. Vor diesem Hintergrund setzt das Erzählbuch „Gute Nachricht – Geschichten von Jesus fair erzählt“ ein Zeichen für antisemitismuskritische religiöse Bildung im Kindesalter. In dem Buch werden 37 ausgewählte Geschichten aus den Evangelien für Kinder ab dem Vorschulalter aus einer bewusst antisemitismuskritischen Perspektive erzählt. Ziel ist es, tradierte christliche Stereotype und Formen des Antisemitismus in den Überlieferungen um Jesus aufzubrechen und die Geschichten ohne verzerrende oder abwertende Darstellungen des Judentums zur Zeit Jesu zu vermitteln.

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 161/25 28. November 2025 Veranstaltungsankündigung Universitätspredigt zu Demokratie Systematische Theologin Ulrike Sallandt spricht in Lamberti-Kirche
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    28. November 2025   161/25    Veranstaltungsankündigung

    Universitätspredigt zu Demokratie

    Systematische Theologin Ulrike Sallandt spricht in Lamberti-Kirche

    Oldenburg. Wie können Menschen in ihrer Vielfalt miteinander leben? Inwiefern ist Demokratie radikal vom Anderen aus zu denken? Und warum ist die Frage nach Demokratie eine zutiefst theologische? Darüber spricht am Sonntag, 7. Dezember, Prof. Dr. Ulrike Sallandt, Professorin für „Systematische Theologie und Ökumene“ an der Universität Oldenburg, in ihrer Universitätspredigt unter dem Titel „Demokratie retten! Wie?“. Beginn ist um 10.00 Uhr in der Oldenburger St. Lamberti-Kirche (Markt 17). Im Anschluss ist Gelegenheit zu Gespräch und Austausch beim Kirchenkaffee.

    Bei den „Universitätspredigten“ thematisieren Forschende und Lehrende der Universität in Gottesdiensten aktuelle gesellschaftliche, wissenschaftliche, ethische und religiöse Fragen. Dabei werden – neben den fachlichen – auch ihre persönlichen Perspektiven sichtbar. Die Predigten sind ein Kooperationsprojekt der Universität Oldenburg und der Citykirchenarbeit an der St. Lamberti-Kirche.

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    Prof. Dr. Ulrike Sallandt, Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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    Pastor Prof. Dr. Ralph Hennings, Tel.: 0441/506544, E-Mail:

  • 159/25 26. November 2025 Veranstaltungsankündigung Kunst zum Hören

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    26. November 2025   159/25    Veranstaltungsankündigung

    Kunst zum Hören

    Oldenburg. Musik, die von Gemälden und Literatur inspiriert ist, steht bei der nächsten Ausgabe der „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ im Mittelpunkt. Der Abend unter der Überschrift „Verbindungen: Musikalische Bilder“ findet am Dienstag, 2. Dezember, ab 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3, Oldenburg) statt. Pianist Werner Barho, der als Klavierdozent an der Universität lehrt, hat das Programm konzipiert. Er spielt aus den „Études-tableaux“ von Sergei Rachmaninow, „Images I“ von Claude Debussy und die „Dante-Sonate“ von Franz Liszt.

    Zwei Uraufführungen des Oldenburger Komponisten Christoph Keller und der Oldenburger Komponistin Violeta Dinescu werden ebenfalls zu hören sein – auch sie sind von literarischen Texten und persönlichen Porträts inspiriert. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Platzreservierungen sind per E-Mail an die Adresse möglich.

    Die Veranstaltungsreihe „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ feiert im Jahr 2025 ihr zehnjähriges Jubiläum. Die Reihe findet in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg statt und wird gefördert durch die Barthel-Stiftung, die Landessparkasse zu Oldenburg und die Oldenburger Volksbank.

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 158/25 24. November 2025 Veranstaltungsankündigung Podiumsdiskussion zu Hannah Arendt Zum 50. Todestag der berühmten Denkerin kommen die Autorin Franziska Augstein und der Philosoph Manfred Geier nach Oldenburg

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    24. November 2025   158/25    Veranstaltungsankündigung

    Podiumsdiskussion zu Hannah Arendt

    Zum 50. Todestag der berühmten Denkerin kommen die Autorin Franziska Augstein und der Philosoph Manfred Geier nach Oldenburg

    Oldenburg. Am 4. Dezember jährt sich der Todestag der berühmten Philosophin Hannah Arendt zum 50. Mal. Aus diesem besonderen Anlass lädt die Forschungsstelle Hannah Arendt-Zentrum des Instituts für Philosophie der Universität Oldenburg gemeinsam mit der Karl Jaspers-Gesellschaft, dem C3L – Center für lebenslanges Lernen und der Universitätsgesellschaft Oldenburg zu einer Podiumsdiskussion ein. Diese findet statt am Mittwoch, 3. Dezember, um 19.00 Uhr im Oldenburger Veranstaltungszentrum PFL (Peterstraße 3). Zum Thema „Herausforderungen der Freiheit“ kommen die Schriftstellerin Dr. Franziska Augstein (München) sowie der Philosoph und Publizist Dr. Manfred Geier (Hamburg) ins Gespräch. Prof. Dr. Matthias Bormuth, Hochschullehrer für Vergleichende Ideengeschichte an der Universität Oldenburg, moderiert die Veranstaltung. Der Eintritt beträgt regulär 10 Euro, für Mitglieder der Jaspers-Gesellschaft und Gasthörende der Universität 7 Euro, für Studierende ist er kostenfrei.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das kantische Selbstdenken, das Hannah Arendt in ihren Werken im „Jahrhundert der Extreme“ zwischen Gut und Böse bedroht sah. Bormuth wird eine biographische Einführung zu Arendt liefern. Augstein, die mehrfach zu Hannah Arendt publiziert hat, wird vor allem auf die politischen Herausforderungen der Denkerin eingehen. Geier wird an die Impulse erinnern, die Arendt von den Denkern der Aufklärung erhielt, insbesondere mit Blick auf die politische Urteilskraft. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion erhält das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Arendt-Forum“, zu der Intellektuelle aus Philosophie, Wissenschaft und Kunst eingeladen sind, die Herausforderungen weltbürgerlicher Freiheit in unterschiedlichen Formen zur Sprache zu bringen.

    Zur Person Hannah Arendt

    Hannah Arendt (1906-1975) gilt als die Philosophin der Freiheit. Sie wurde in Hannover geboren, wuchs in Königsberg auf, studierte bei den Existenzphilosophen Martin Heidegger und Karl Jaspers und wurde als deutsche Jüdin 1933 ins Exil gedrängt. Seit 1941 lebte sie in den Vereinigten Staaten, wo sie ihr Hauptwerk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ (1951/55) verfasste. Einem größeren Publikum wurde sie ein Jahrzehnt später mit dem Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“ (1964) bekannt. Ihr politisch-philosophisches Werk wird weltweit rezipiert.

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    Prof. Dr. Matthias Bormuth, Tel.: 0441/36142390, E-Mail:

  • 157/25 20. November 2025 Veranstaltungsankündigung Tagung zu Corona-Spätfolgen

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    20. November 2025   157/25    Veranstaltungsankündigung

    Tagung zu Corona-Spätfolgen

    Oldenburg. Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat das Leben in Deutschland grundlegend verändert. Manche der Folgen wirken bis heute nach, etwa Homeoffice-Regelungen, vermehrte digitale Kommunikation und flexible Arbeitszeiten, aber auch die Krankheit Long COVID. Für Betroffene bedeutet diese oft eine massive Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität und sozialer Teilhabe. Zu diesen langfristigen Folgen der Pandemie veranstaltet die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften an der Universität Oldenburg am Donnerstag, 4. Dezember, von 10.00 bis 16.15 Uhr im Bibliothekssaal (Uhlhornsweg 49-55) die Tagung „5 Jahre Abstand – Langzeitfolgen der COVID-19-Pandemie für Arbeit und Gesellschaft“. Um Anmeldung bis zum 30. November mit dem Online-Anmeldeformular auf der Website der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften wird gebeten. Die Teilnahme an der Tagung inklusive Getränke, Gebäck und Obst sowie ein Mittagessen in der Mensa ist kostenfrei.

    Die Langzeitfolgen der COVID-19-Pandemie für Arbeit, Bildungssystem und Gesellschaft sind vielfältig. Ziel der Tagung ist es, diese näher zu beleuchten und die damit verbundenen Herausforderungen, Handlungsempfehlungen und Bewältigungsstrategien aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Die Tagung bietet Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und einen praxisnahen Erfahrungsaustausch. Neben Vorträgen beispielsweise zu Long COVID und seinen arbeitsgesellschaftlichen Langzeitfolgen sowie zur betrieblichen Gesundheitspolitik steht den Teilnehmenden auch eine Auswahl aus Workshops offen. Hier reichen die Themen von der pacinggerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen für Long COVID-Betroffene über die Auswirkungen von Homeoffice-Arbeit für die Praxis von Betriebs- und Personalräten bis hin zu den Folgen der Corona-Pandemie an Schulen.

    Die Tagung wird organisiert vom Netzwerk der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen in Zusammenarbeit mit dem Projekt „COFONI Arbeitswelt-Monitor“ an der Universität Osnabrück. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert die Veranstaltung.

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    Dr. Claudia Czycholl, E-Mail:

  • 156/25 19. November 2025 Veranstaltungsankündigung Konzert mit Uraufführungen an der Universität Institut für Musik setzt preisgekrönte Kompositionen in Szene

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    19. November 2025   156/25    Veranstaltungsankündigung

    Konzert mit Uraufführungen an der Universität

    Institut für Musik setzt preisgekrönte Kompositionen in Szene

    Oldenburg. Gleich vier Uraufführungen stehen beim Preisträgerkonzert des 22. Carl von Ossietzky-Kompositionswettbewerbs der Universität Oldenburg auf dem Programm. Am Samstag, 29. November, führen ab 18.00 Uhr Studierende des Instituts für Musik und Gastmusiker*innen unter der künstlerischen Leitung von Volker Schindel und weiteren Lehrkräften des Instituts die vier im Februar prämierten Werke auf. Das Konzert findet in der Aula der Universität (Gebäude A11, Ammerländer Heerstraße 69) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

    Im vergangenen Jahr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs Kompositionen im Bereich zwischen Musik und Szene, Klang und Aktion sowie Musik und Theater einreichen. Aufgeführt werden die Stücke „Im Frühling 2022“ und „Fusion“ der Komponistin Yuanbin Cao aus Stuttgart, die dafür den 1. und 3. Preis erhalten hatte. Außerdem stehen zwei Kompositionen von Niklas A. Chroust aus Wien auf dem Programm: Das Werk „the h/ours of the night“, für das er den Förderpreis für junge Komponist*innen erhalten hatte, und das ins Repertoire des Wettbewerbs aufgenommene Stück „schuld?“.

    Eine Klanginstallation im Aula-Foyer mit dem Titel „Zwischen Augen und Ohren", realisiert von Unerhört Bremerhaven und der Projektgruppe Neue Musik Bremen, umrahmt das Konzert.

    Die Universität verleiht den Carl von Ossietzky-Kompositionspreis jährlich zum Gedenken an ihren Namensgeber. Im laufenden Wettbewerb können Komponist*innen noch bis Ende des Jahres Werke einreichen, die Verbindungen zwischen analog-physischen, elektroakustischen und digital-elektronischen Musikinstrumenten sowie zwischen experimentell-zeitgenössischer Musik und populären Musikkulturen schaffen.

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    Volker Schindel, Tel.: 0441/798-4907, E-Mail:

  • 154/25 17. November 2025 Veranstaltungsankündigung Was Krankenhausserien über die Gesellschaft verraten Vortrag der Universität Oldenburg im CORE

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    17. November 2025   154/25    Veranstaltungsankündigung

    Was Krankenhausserien über die Gesellschaft verraten

    Vortrag der Universität Oldenburg im CORE

    Oldenburg. Von der Schwarzwaldklinik bis zu Dr. House: Was sagen Arzt- und Krankenhausserien über unsere Gesellschaft aus? Dieser Frage gehen der Amerikanist Prof. Dr. Martin Butler von der Universität Oldenburg und der Medizinhistoriker Prof. Dr. Cornelius Borck von der Universität Lübeck am Dienstag, 25. November, 18.30 Uhr, im Oldenburger CORE (Heiligengeiststr. 6-8) nach. Der Eintritt ist frei.

    Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe „Medical Humanities@Oldenburg“ statt, die Oldenburger Forschende aus Medizin- und Gesundheitswissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften gemeinsam veranstalten. Sie wollen im Austausch mit der Öffentlichkeit medizinische Themen auch aus einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektive beleuchten. 

    Bei der Auftaktveranstaltung zeigen Butler und Borck, wie sich Krankenhausserien in Debatten etwa über Gleichberechtigung, Rassismus oder das Gesundheitssystem einmischen, dabei gängige Klischees aufrufen, aber auch kritisch hinterfragen.

    Weitere Veranstaltungen sind für Januar geplant. Am Mittwoch, 7. Januar, 18.30 Uhr, geht es im OFFIS (Escherweg 2) um die ethischen Aspekte in der Pflegerobotik und am Dienstag, 20. Januar, 18.00 Uhr, im Pius-Turm (Peterstr. 28-34) um Praktiken sozialer Kategorisierung in der Gesundheitsversorgung.

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    Prof. Dr. Martin Butler, E-Mail:

  • 151/25 10. November 2025 Veranstaltungsankündigung Deutsche Erinnerungskultur auf dem Prüfstand

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    10. November 2025   151/25    Veranstaltungsankündigung

    Deutsche Erinnerungskultur auf dem Prüfstand

    Oldenburg. Wie verändert sich das Gedenken an den Holocaust? Und welche Rolle spielen dabei aktuelle Entwicklungen in der Erinnerung anderer Genozide sowie von Kolonialverbrechen? Zu diesem Thema hält der Historiker Prof. Dr. Peter Klein (Touro University Berlin) am Montag, 17. November, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg (Leo-Trepp-Straße 15) den Vortrag „Zwischen multidirektionaler Erinnerung und Postkolonialismus. Die deutsche Erinnerungskultur auf dem Prüfstand“. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Antisemitismuskritische Orientierungen“ der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“ der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Um Anmeldung bis zum 16. November unter mit Namen und Adresse wird gebeten. Teilnehmende bringen bitte ihren Ausweis mit.

    Klein hat Geschichte, Politische Wissenschaften und Buch- und Bibliothekswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Freien Universität Berlin studiert und wurde am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin promoviert. Von 1997 bis 2013 war er Wissenschaftlicher Angestellter bei der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur. Seit 2013 ist er Professor für Holocaust Studies an der Touro University New York am Campus Berlin.

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 150/25 6. November 2025 Veranstaltungsankündigung Mit Sozialen Medien die Demokratie stärken Online-Vortrag der Journalistin Deana Mrkaja

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    6. November 2025   150/25    Veranstaltungsankündigung

    Mit Sozialen Medien die Demokratie stärken

    Online-Vortrag der Journalistin Deana Mrkaja

    Oldenburg. Soziale Medien wie TikTok, Facebook und X können gefährlich für die Demokratie sein. Doch lassen sie sich auch nutzen, um die Demokratie zu stärken? Die Journalistin und Zukunftsforscherin Deana Mrkaja (Berlin) hält zu diesem Thema am Donnerstag, 20. November, ab 18.00 Uhr einen Online-Vortrag mit dem Titel „Likes for Democracy! Viral gehen gegen rechte Vereinnahmungsversuche”. Mrkaja thematisiert darin den Erfolg demokratiefeindlicher Beiträge in den sozialen Medien und geht der Frage nach, wie Nutzerinnen und Nutzer dem mit demokratiefördernden Inhalten entgegenwirken können. Anmeldungen sind bis zum 15. November über das Online-Formular der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften unter uol.de/kooperationsstelle/anmeldung-likes-for-demoracy möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Deana Mrkaja studierte Politikwissenschaft sowie Friedens-, Konflikt- und Zukunftsforschung. Sie ist Journalistin und Social-Media-Expertin und war unter anderem als Head of Social Media bei der Berliner Morgenpost tätig. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

    Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften an der Universität Oldenburg und findet in Kooperation mit Arbeit und Leben Niedersachsen und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Oldenburg-Ostfriesland (DGB) statt.

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    Dr. Claudia Czycholl, Tel.: 0441/798-4617, E-Mail:

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  • 162/25 1. Dezember 2025 Forschung Wie bedroht ist das Saterfriesische? Neues DFG-Projekt gestartet – Forschungsteam der Universität Oldenburg untersucht Familienverbände im Saterland
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    1. Dezember 2025   162/25    Forschung

    Wie bedroht ist das Saterfriesische?

    Neues DFG-Projekt gestartet – Forschungsteam der Universität Oldenburg untersucht Familienverbände im Saterland

    Oldenburg. Das Saterfriesische ist eine der kleinsten Sprachinseln Europas. Diese letzte verbliebene Ausprägung des Ostfriesischen hält sich bis heute in der rund 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde Saterland im Nordwesten des niedersächsischen Landkreises Cloppenburg. Schätzungen zufolge sprechen noch rund 1.500 bis 2.000 Menschen Saterfriesisch – Tendenz sinkend. Welche Faktoren entscheidend dafür sind, dass die Minderheitensprache immer seltener an die nächste Generation weitergegeben wird, untersuchen Projektleiter Prof. Dr. Jörg Peters, Janna Sanders und Dr. Heike Schoormann am Institut für Germanistik der Universität Oldenburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben für drei Jahre mit rund 240.000 Euro.

    Dramatischer Rückgang des Saterfriesischen 

    Das Saterfriesische konkurriert im Landkreis Cloppenburg mit den Sprachen Niederdeutsch und Hochdeutsch. Zu hören ist es fast nur noch im Privaten, also innerhalb von Familien, im Gespräch mit Nachbarn oder im engsten Freundeskreis. Das Problem: Wer Saterfriesisch spricht, gibt es immer seltener an jüngere Generationen weiter. „Allein die Fähigkeit, Saterfriesisch sprechen zu können, ist keine Garantie dafür, dass jemand die Sprache auch an Kinder oder Enkel weitergibt“, sagt Prof. Dr. Jörg Peters.

    Um besser verstehen zu können, warum die Weitergabe des Saterfriesischen dramatisch zurückgeht, will das Projektteam Angehörige mehrsprachiger Gemeinschaften im Saterland persönlich befragen und mit ihnen Sprechaufgaben durchführen, womit der alltägliche Sprachgebrauch in örtlichen Familienverbänden erfasst wird.

    ‚Sprachnester‘ im Saterland aufspüren

    „Mit dem geplanten Projekt nutzen wir auch eine der letzten Gelegenheiten, das Saterfriesische in größerem Umfang für nachfolgende Generationen zu dokumentieren“, sagt Projektmitarbeiterin Dr. Heike Schoormann. Die Ergebnisse können außerdem dabei helfen, innerhalb der Familienverbände und dem direkten sozialen Umfeld ‚Sprachnester‘ zu lokalisieren, in denen Saterfriesisch noch eine besonders starke Stellung einnimmt. Für die Auswertung nutzen die Forschenden eine etablierte Methode der empirischen Sozialforschung: die soziale Netzwerkanalyse. Ein Großteil der Aufnahmen werde nach Projektende für Zwecke der Sprachdokumentation zur Verfügung gestellt. Sie können auch für Maßnahmen zum Erhalt oder zur Wiederbelebung des Saterfriesischen genutzt werden - etwa zum Training KI-basierter Dialogsysteme für den Sprachunterricht.

    Unterstützt wird das Projekt von Dr. Henk Wolf und Veronika Pugge vom Seeltersk-Kontoor, dem Saterfriesisch-Büro der Gemeinde Saterland, das sich die Förderung, Lehre und Erforschung des Saterfriesischen zur Aufgabe gemacht hat.

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    Projektleiter Prof. Dr. Jörg Peters (h.l.), Janna Sanders (v.M.) und Dr. Heike Schoormann (h.r.) forschen zu Saterfriesisch sprechenden Familienverbänden. Unterstützt wird das Projekt von Dr. Henk Wolf (v.r.) und Veronika Pugge (v.l.) vom Seeltersk-Kontoor. Foto: Universität Oldenburg/ Anna Tenge

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    Prof. Dr. Jörg Peters, Tel.: 0441/798-4589, E-Mail:

  • 160/25 26. November 2025 Forschung Neues KI-Modell hilft dabei, Antibiotikaresistenzen zuverlässiger zu erkennen Forschende entwickeln Tool, das deutlich bessere Ergebnisse liefert als bisherige Methoden
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    26. November 2025   160/25    Forschung

    Neues KI-Modell hilft dabei, Antibiotikaresistenzen zuverlässiger zu erkennen

    Forschende entwickeln Tool, das deutlich bessere Ergebnisse liefert als bisherige Methoden

    Oldenburg. Zuverlässiger als bisher Bakterien identifizieren, die gegen Reserveantibiotika resistent sind – das kann das neue KI-Modell „CarbaDetector“. Entwickelt haben es Forschende der Universitätsmedizin Oldenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Axel Hamprecht, Direktor des Universitätsinstituts für Medizinische Mikrobiologie und Virologie am Klinikum Oldenburg. Anders als bei Testverfahren, die gegenwärtig in Laboren zum Einsatz kommen, liefert die neue Anwendung deutlich seltener falsch-positive Treffer. Wie die Forschenden zeigten, übertrifft die KI anerkannte Screeningalgorithmen, die sie vergleichsweise testeten. Darüber berichtet das Team jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „nature communications“.

    „Gängige Screeningmethoden verursachen häufig falsch-positive Ergebnisse, die zu weiteren Untersuchungen führen, die Zeit und Geld kosten, obwohl sie eigentlich überflüssig sind“, erklärt Dr. Linea Katharina Muhsal, die Erstautorin der Studie.

    Konkret geht es bei der KI aus Oldenburg darum, Bakterien zuverlässig zu erkennen, die sogenannte Carbapenemasen produzieren. Diese Enzyme zerstören Carbapenem-Reserveantibiotika, also solche Antibiotika, mit denen Ärztinnen und Ärzte nur in Ausnahmefällen behandeln. Sie kommen nur dann zum Einsatz, wenn Bakterien Resistenzen gegen reguläre Antibiotika entwickelt haben. Der zurückhaltende Umgang mit diesen Wirkstoffen soll weitere Resistenzen vermeiden. Die sogenannten Carbapenemase-produzierenden Enterobacterales (CPE), die der „CarbaDetector“ enttarnen kann, können verschiedene Krankheiten wie Harnwegsinfektionen, Sepsis oder Lungenentzündungen auslösen. Weil sie häufig nicht nur gegen viele reguläre Antibiotika, sondern auch gegen Reserveantibiotika resistent sind, ist ihre Bekämpfung schwierig. Von gut einer halben Millionen Menschen, die nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation jährlich infolge von Antibiotikaresistenzen sterben, leiden gut 30.000 Personen an Krankheiten, die von CPE verursacht wurden.

    „CarbaDetector“ analysiert – ähnlich wie andere Screeningmethoden –, wie die untersuchte Probe im Labor auf verschiedene Antibiotika reagiert. Entscheidend ist dabei der Durchmesser der Kreise, die entstehen, wenn Labormitarbeitende runde Plättchen mit Antibiotika auf die Bakterienkultur geben. Die sogenannten Hemmzonen entstehen, weil das jeweilige Antibiotikum das Wachstum der Bakterien in diesem Bereich unterdrückt. Verschiedene Gremien, darunter das Europäische Komitee für die Prüfung der Antibiotikaempfindlichkeit (EUCAST), haben Algorithmen entwickelt, mit denen sich anhand dieser Durchmesser errechnen lässt, ob es sich bei dem getesteten Bakterium um ein CPE handelt. Mit diesen Berechnungen werden positive Proben fast immer erkannt – sie klassifizieren allerdings häufig negative Proben fälschlicherweise als positiv.

    Um die Funktionalität ihres KI-Modells zu testen, haben die Forschenden um Muhsal und Hamprecht dessen Ergebnisse mit zwei anerkannten Algorithmen verglichen, die aktuell in der Praxis bei Resistenzbestimmungen zum Einsatz kommen. Sie analysierten zwei Datensätze mit insgesamt 800 Bakterienstämmen mit ihrer KI, dem EUCAST-Algorithmus und einem ebenfalls anerkannten Algorithmus der Französischen Gesellschaft für Mikrobiologie. Das Ergebnis: Positive Proben erkannte die KI in etwa genauso gut wie die anerkannten Algorithmen. Dabei produzierte sie aber deutlich weniger falsch-positive Ergebnisse. Nur in rund 13 Prozent der Fälle markierte sie eine negative Probe fälschlicherweise als positiv. Die etablierten Algorithmen verursachten – je nach Datensatz und Algorithmus – zwischen 27,8 und 61 Prozent falsch-positive Ergebnisse.

    „CarbaDetector“ ist in Deutschland ausschließlich für den Einsatz im Rahmen der Forschung zugelassen. „Wir wollen das Modell noch weiterentwickeln und weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen, sodass es von Laboren mit weniger Ressourcen in anderen Ländern genutzt werden kann“, so Hamprecht. Interessierte finden die Anwendung unter uol.de/carba-detector.

    Originalveröffentlichung: Linea Katharina Muhsal et al.: „CarbaDetector: a machine learning model for detecting carbapenemase-producing Enterobacterales from disk diffusion tests”, nature communications, 14. November 2025, DOI: 10.1038/s41467-025-66183-z.

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    Treffen Antibiotikaplättchen auf eine Bakterienkultur, entstehen um sie herum Hemmzonen, in denen das Bakterienwachstum unterdrückt wird. Anhand der Durchmesser dieser Kreise und der Kombinationen von Hemmzonen können Forschende und Labormitarbeitende mit dem neuen KI-Modell berechnen, ob das Bakterium voraussichtlich resistent gegen ein Reserveantibiotikum ist. Foto: Axel Hamprecht

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    Prof. Dr. Axel Hamprecht, Tel.: 0441/403-2160, E-Mail:

  • 155/25 17. November 2025 Studium und Lehre Universität vergibt Deutschlandstipendien
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    17. November 2025   155/25    Studium und Lehre

    Universität vergibt Deutschlandstipendien

    Oldenburg. 84 besonders begabte und engagierte Studierende der Universität Oldenburg erhalten in diesem akademischen Jahr ein Deutschlandstipendium – so viele wie seit dem Jahr 2013 nicht mehr. Die Förderung beträgt 300 Euro monatlich und währt ein Jahr. Die Hälfte der Summe kommt vom Bund, die andere Hälfte hat die Universität bei privaten Geldgeberinnen und Geldgebern eingeworben. Insgesamt hatten sich 744 junge Menschen auf ein Stipendium beworben – fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

    „Ein Deutschlandstipendium erleichtert nicht nur das Studium, sondern es schafft auch Freiraum für das Engagement außerhalb der Universität. Davon profitieren nicht nur die Stipendiatinnen und Stipendiaten, sondern die ganze Gesellschaft“, sagte Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales, bei der feierlichen Übergabe der Stipendienurkunden im Oldenburger Schloss. Rund 81 Prozent der Geförderten würden sich neben ihrem Studium ehrenamtlich engagieren, so Al-Shamery weiter.

    Im Namen der Universität bedankte sich Al-Shamery ausdrücklich bei den Fördernden: 17 Einzelpersonen, sieben Unternehmen und 21 weitere Stiftungen, Vereine und Institutionen engagierten sich in diesem Jahr beim Deutschlandstipendium. „Wer eine Stipendiatin oder einen Stipendiaten unterstützt, tut nicht nur etwas sehr Sinnvolles, sondern bekommt auch die Möglichkeit, die Geförderten persönlich kennenzulernen“, sagte Al-Shamery. Dieser persönliche Austausch, der oft auch nach Ende des Studiums anhalte und in Freundschaften oder eine berufliche Zusammenarbeit münde, mache das Deutschlandstipendium so besonders und für alle Beteiligten bereichernd.

    Die Universität Oldenburg ist seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren bundesweite Vorreiterin darin, neuen Zielgruppen den Zugang zum Studium zu ebnen: Sowohl Studierende mit einer nicht-traditionellen Bildungsbiographie als auch Studierende mit eingeschränktem Zeitbudget sind an der Universität Oldenburg deutlich stärker vertreten als an anderen Präsenzuniversitäten. So haben rund ein Drittel der Studierenden zuvor einen Berufsabschluss erworben oder anderweitige Berufserfahrung gesammelt. Laut der jüngsten Studieneingangsbefragung sind zudem viele Oldenburger Erstsemester die ersten in ihrer Familie, die ein Studium beginnen – unter den Geförderten sind es sogar rund 63 Prozent, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. „Das ist besonders bemerkenswert und bedeutsam, weil in Deutschland die Kinder von akademisch ausgebildeten Eltern rund drei Mal häufiger ein Studium beginnen als diejenigen, deren Eltern keine Universität besucht haben“, erläuterte Al-Shamery.

    Die Universität Oldenburg beteiligt sich seit 2011 am Deutschlandstipendium und hat seither gemeinsam mit den Fördernden in dem Programm bereits über 900 Studierenden finanziellen Rückenwind geben können.

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    Insgesamt 84 Studierende der Universität Oldenburg und damit so viele wie seit 2013 nicht mehr erhalten in diesem akademischen Jahr ein Deutschlandstipendium. Die Urkunden wurden bei einer Feierstunde im Oldenburger Schloss übergeben. Foto: Universität Oldenburg / Jannis Dirksen

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    Laura Haak, Tel.: 0441/798-2168, E-Mail:

  • 153/25 14. November 2025 Forschung / Wissenschaftliche Tagung Spanischer Botschafter in Großbritannien trifft Oldenburger „Prize Papers“-Projektteam Projektleiterin Dagmar Freist stellte Projekt in London vor
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    14. November 2025   153/25    Forschung / Wissenschaftliche Tagung

    Spanischer Botschafter in Großbritannien trifft Oldenburger „Prize Papers“-Projektteam

    Projektleiterin Dagmar Freist stellte Projekt in London vor

    Oldenburg. Jahrhundertelang standen sich Spanien und Großbritannien in Kriegen gegenüber, etwa im Österreichischen Erbfolgekrieg (1740-48) und dem Konflikt mit dem kuriosen Titel „War of Jenkins' Ear“ (Deutsch: Krieg um Jenkins’ Ohr, 1739-42). Da beide Staaten starke Seemächte waren, fand ein Großteil der Kämpfe auf dem Wasser statt, wobei die Kontrahenten Schiffe des Gegners oftmals kaperten und deren Fracht als sogenannte Prise beschlagnahmten. Seit 2018 untersuchen Forschende der Universität Oldenburg unter Leitung der Historikerin Prof. Dr. Dagmar Freist gemeinsam mit Mitarbeitenden des britischen Nationalarchivs im Rahmen des Forschungsprojekts „Prize Papers“ der niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen von den Briten beschlagnahmte Briefe und andere Dokumente. Diese waren den Briten unter anderem auf gekaperten spanischen Schiffen in die Hände gefallen und liegen heute im Nationalarchiv in London. Nun wurde Freist und ihrem Team eine besondere Ehre zuteil: Der spanische Botschafter in Großbritannien, José Pascual Marco, lud die Historikerin zu einem Symposium in die spanische Botschaft in London ein, wo sie das Projekt vorstellte.

    „Für uns ist die Einladung des spanischen Botschafters eine große Ehre und Würdigung unserer Forschungskooperation mit spanischen Archiven und Universitäten. Der Austausch hat gezeigt, dass sehr viele neue Erkenntnisse zur Komplexität der europäischen Expansion und des Kolonialismus durch die Erforschung der Prize Papers im internationalen Wissenschaftsaustausch gewonnen werden. Unsere Kooperation wollen wir künftig weiter stärken“, sagte Freist.

    Die Wissenschaftlerin stellte auf dem Symposium, an dem Forschende aus Großbritannien, Spanien und Deutschland teilnahmen, das Projekt „Prize Papers“ sowie die Fallstudien zu gekaperten spanischen Schiffen vor. Im Fokus der Historikerinnen und Historiker stehen dabei Schiffe wie die spanische Galeone „Nuestra Señora de Covadonga“, die 1743 mit Silber im Wert von 60 Millionen Pfund beladen war und von einem britischen Kaperer im Pazifik aufgebracht wurde. Freist berichtete auch von der Geschichte des 1747 gekaperten spanischen Handelsschiffes „La Ninfa“, das Briefe, die sich spanische Migrant*innen in Lateinamerika und Daheimgebliebene schrieben, transportierte – Briefe, die nie bei ihren Adressaten ankamen. „Diese Dokumente bieten einen einzigartigen Einblick in das tägliche Leben, aber auch in Migrationsnetzwerke und Handelspraktiken von Menschen aus allen sozialen Schichten und verschiedenen Teilen des frühneuzeitlichen spanischen Reiches und seiner kolonialisierten Gebiete“, so Freist. Auf der Projektwebsite können Interessierte sich die Dokumente ansehen und herunterladen. Zudem stellte Freist eine neue Kooperationsvereinbarung mit spanischen Forschenden vor, die dazu dient, die gemeinsame Arbeit an den Prisenpapieren zu verstetigen und auszubauen.

    Die „Prize Papers“ sind ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Oldenburg, der niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen sowie des britischen Nationalarchivs in London. Das Projekt ist Teil des Akademienprogrammes, des von Bund und Ländern finanzierten größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogrammes in Deutschland. Das Projekt „Prize Papers“ wird seit 2018 und noch bis 2037 mit insgesamt 9,7 Millionen Euro gefördert.

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    Die Oldenburger Historikerin Dagmar Freist (5. v. r.) kam auf Einladung des spanischen Botschafters in Großbritannien, José Pascual Marco (7. v. l.), zu einem Symposium in die spanische Botschaft in London. Dort stellte sie das „Prize Papers“-Projekt vor und tauschte sich mit anderen Teilnehmenden über verschiedene geschichtswissenschaftliche Forschungsprojekte aus. Foto: Courtesy of the Embassy of Spain in the United Kingdom

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    Kontakt

    Prof. Dr. Dagmar Freist, Tel.: 0441/798-4640, E-Mail:

  • 152/25 12. November 2025 Exzellenz Connecting for Tomorrow: Universitäten Oldenburg und Bremen reichen Exzellenzverbundantrag ein Entscheidung fällt im Oktober 2026 
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    12. November 2025   152/25    Exzellenz

    Connecting for Tomorrow: Universitäten Oldenburg und Bremen reichen Exzellenzverbundantrag ein

    Entscheidung fällt im Oktober 2026 

    Oldenburg. Die Universitäten Oldenburg und Bremen wollen als Exzellenzverbund in die Zukunft gehen. In der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern haben die beiden Universitäten ihren gemeinsamen Antrag mit dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ fristgerecht beim Wissenschaftsrat eingereicht. Ihre Vision: Den Nordwesten zu einer pulsierenden Wissenschaftsregion weiterentwickeln, ideale Voraussetzungen für zukunftsgerichtete Spitzenforschung und Lehre schaffen sowie das Verhältnis zwischen Universität und Gesellschaft neu definieren. Ist der Antrag erfolgreich, erhalten Bremen und Oldenburg ab 2027 eine Förderung ihres strategischen Zukunftskonzepts. Die Entscheidung fällt im Oktober nächsten Jahres.

    Die vergleichsweise jungen Universitäten Bremen und Oldenburg haben eine bemerkenswerte Entwicklung genommen: In den frühen 1970er-Jahren als Reformuniversitäten gegründet, zählen sie heute zu den forschungsstärksten deutschen Universitäten – insbesondere gemessen an ihrer Größe. Besondere Erfolge konnten sie jüngst im ersten Teil der aktuellen Exzellenzstrategie von Bund und Ländern verbuchen: Insgesamt vier Exzellenzcluster sind für die nächsten sieben Jahre an den beiden Universitäten beheimatet – mit dem Cluster OceanFloor auch ein gemeinsames Forschungsprojekt. Jetzt wollen Oldenburg und Bremen auch in der zweiten Förderlinie der Exzellenzstrategie überzeugen und bewerben sich als Exzellenzverbund. Um antreten zu dürfen, muss ein Verbund mindestens drei bewilligte Exzellenzcluster vorweisen.

    Neben den beiden Bundesländern Bremen und Niedersachsen soll der Exzellenzverbund auch zwei Staaten in einzigartiger Weise miteinander verbinden: Deutschland und die Niederlande.  Dies wird durch die strategische Partnerschaft mit der Rijksuniversiteit Groningen möglich, mit der beide Universitäten bereits eine langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen.

    „Unsere Stärken in der Forschung, aber auch in der Lehre und dem Wissens- und Technologietransfer ergänzen sich ideal. Dadurch verfügen wir über ein großes Potenzial, um die heutigen tiefgreifenden gesellschaftlichen, kulturellen und technologischen Umwälzungen noch besser zu erforschen und Lösungen zu entwickeln. Wissenschaftliche Expertise wollen wir dabei explizit auch mit praktischem Wissen aus verschiedensten Teilen der Gesellschaft verknüpfen“, sagt Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg. Mit diesem Ansatz wolle sich die Allianz zu einem Vorbild für dynamische und zukunftsfähige Universitäten entwickeln.

    Die Universitäten Bremen und Oldenburg arbeiten bereits seit 25 Jahren eng zusammen. Im vergangenen Jahr haben die Senate beider Universitäten gemeinsam getagt und einstimmig ihr positives Votum zur Antragstellung abgegeben. „Diesen Rückenwind haben wir genutzt“, sagt Prof. Dr. Jutta Günter, Rektorin der Universität Bremen. „Wir möchten mit exzellenter Forschung und in gesellschaftlicher Verantwortung Beiträge zur Lösung der globalen Herausforderungen leisten. In einer Welt im Umbruch setzen wir auf Zusammenhalt und Vernetzung – im Nordwesten und mit unseren Partnern weltweit. ‚Connecting for Tomorrow’ ist uns eine tägliche Aufgabe und Mission zugleich“, so Günther.  

    Erst kürzlich haben die beiden Universitäten ihren Kooperationsvertrag erneuert und damit ihre langfristig angelegte strategische Zusammenarbeit beispielsweise in Lehre, Forschung und Transfer erweitert. Zudem gründeten sie Anfang des Jahres die Northwest Alliance (NWA) und schufen damit ein zusätzliches Fundament für einen gemeinsamen Forschungs- und Transferraum. Ziel ist es, die im Nordwesten gebündelte Spitzenforschung auch international sichtbarer zu machen – mit wichtigen Impulsen für die Region.

    Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Henrike Müller: „Der Nordwesten ist ein bedeutender Wissenschaftsstandort. Vier Exzellenzcluster in direkter Nachbarschaft zeugen schon jetzt davon. Zusammen wollen wir noch mehr erreichen und gehen dafür neue Wege. Wir verbinden mit diesem gemeinsamen Antrag nicht nur zwei Bundesländer im Nordwesten, sondern binden mit der Rijksuniversiteit Groningen auch exzellente Partner aus dem Nachbarland Niederlande ein. Wissenschaft findet heute die Antworten für eine lebenswerte Zukunft. Mit gebündelten Kräften finden wir die besten Antworten.“

    Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs betonte: „Die Universitäten Oldenburg und Bremen verbindet seit vielen Jahren eine enge und erfolgreiche Partnerschaft. Forschung und Lehre ergänzen sich hier auf ideale Weise. Dass diese Stärken nun in einem gemeinsamen Exzellenzverbund gebündelt werden sollen, ist ein starkes Signal, das ich – und das Land Niedersachsen – aus voller Überzeugung unterstützen. Die geplante Intensivierung internationaler Kooperationen wird den Wissenschaftsstandort Nordwesten weiter stärken und einen deutlichen Mehrwert für die gesamte Region schaffen.“

    Zahlreiche Beteiligte in beiden Universitäten

    An der Entstehung des Antrags haben zahlreiche Mitarbeitende beider Universitäten aus Wissenschaft und Verwaltung rund ein Jahr lang intensiv gearbeitet. Auch der Austausch mit den Studierenden spielte dabei eine wichtige Rolle. Ein gemeinsamer Antrag als Verbund zweier Universitäten in unterschiedlichen Bundesländern sei eine Herausforderung gewesen, aber auch eine Riesenchance, sind sich Günther und Bruder einig. „Wir haben das deshalb so gut gemeistert, weil wir auf die Stärken unserer langjährigen Partnerschaft setzen konnten, und weil es eine breite Unterstützung in beiden Universitäten gibt. Alle Beteiligten haben hervorragende Arbeit geleistet – dafür gilt ihnen unser großer Dank“, so Günther und Bruder.

    Hintergrund: Exzellenzstrategie von Bund und Ländern

    Die Exzellenzenzstrategie von Bund und Ländern gliedert sich in zwei Förderinstrumente, die aufeinander aufbauen: die Förderung von international herausragender Spitzenforschung als Exzellenzcluster und die institutionelle Förderung von Universitäten, die mehrere Exzellenzcluster beheimaten, als Exzellenzuniversität oder Exzellenzverbund.

    Die Entscheidung über die Förderung von bundesweit 70 Exzellenzclustern fiel am 22. Mai. Ab dem 1. Januar 2026 werden an den Universitäten Bremen und Oldenburg insgesamt vier Exzellenzcluster für sieben Jahre gefördert: Hearing4all.connects (Hörforschung/Universität Oldenburg, MHH und Universität Hannover), Marsperspektive (Material- und Produktionsforschung/Universität Bremen), NaviSense (Tiernavigationsforschung/Universität Oldenburg) und Ozeanboden (Meeresforschung/Universität Bremen und Universität Oldenburg).

    Gute Chancen auf den Status Exzellenzuniversität haben Hochschulen und Verbünde, die eine überzeugende Gesamtstrategie vorweisen, mit der sie sich im regionalen, nationalen und insbesondere internationalen Umfeld besser positionieren können. Das gilt nicht nur für die Forschung, sondern auch für die Bereiche Lehre, Transfer und Forschungsinfrastrukturen.

    Für die kommende Förderphase der Exzellenzuniversitäten und -verbünde stellen Bund und Länder jährlich insgesamt 208 Millionen Euro zur Verfügung. Die Erhöhung um 60 Millionen Euro im Vergleich zur laufenden Förderphase ermöglicht es, ab 2027 bis zu 15 statt bisher 11 Standorte zu fördern.

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    Freude über den gemeinsam eingereichten Antrag (v.l.): Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, Jörg Stahlmann, Vizepräsident der Universität Oldenburg, und Frauke Meyer, Kanzlerin der Universität Bremen. Foto: Matej Meza / Universität Bremen

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  • 149/25 4. November 2025 Forschung Wie lassen sich Diversität, Inklusion und Ausschluss im Geschichtsunterricht thematisieren? Neues Forschungsprojekt der Universitäten Oldenburg und Tübingen

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    4. November 2025   149/25    Forschung

    Wie lassen sich Diversität, Inklusion und Ausschluss im Geschichtsunterricht thematisieren?

    Neues Forschungsprojekt der Universitäten Oldenburg und Tübingen

    Oldenburg. Warum wurden in der frühen Neuzeit bestimmte Frauen als Hexen verfolgt? Weshalb haben Menschen in verschiedenen Epochen andere Menschen versklavt? Und wie ist die Gesellschaft in vergangenen Zeitaltern mit Migrantinnen und Migranten umgegangen? Fragen wie diese, also nach dem gesellschaftlichen Ein- oder Ausschluss verschiedener Personengruppen, spielen auch im Geschichtsunterricht eine bedeutende Rolle. Wie eine gute Auseinandersetzung mit diesen Themen gelingen kann, welche Expertise dafür Lehrkräfte einsetzen können und wie sich diese auf die Schülerinnen und Schüler auswirkt, steht im Mittelpunkt des interdisziplinären Forschungsvorhabens „Geschichtsunterricht zum Thema Inklusion, Diversität und Exklusion“ (GUIDE). Leiter des Projekts sind der Sonderpädagoge Prof. Dr. Clemens Hillenbrand von der Universität Oldenburg sowie der Bildungsforscher Prof. Dr. Ulrich Trautwein vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen. Das Bundesbildungsministerium fördert das bis März 2030 laufende Projekt in der Förderlinie „Umgang mit Vielfalt“ mit rund 850.000 Euro.

    Im Fach Geschichte können Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern vermitteln, wie Vielfalt Gesellschaften schon immer verändert und bereichert, aber auch herausgefordert hat. Zudem kann Geschichtsunterricht zeigen, wie Ausschlussprozesse ungesteuert oder gesteuert ablaufen und welche oft destruktiven individuellen und gesellschaftlichen Folgen sie haben können. Als besonders wertvoll gilt Geschichtsunterricht dann, wenn er es schafft, Schülerinnen und Schülern anhand konkreter historischer Fälle – etwa von Migration, Sklaverei oder der Hexenverfolgung – verallgemeinernde Einsichten zu Prozessen, Mechanismen und Zielgruppen von Ausschluss und Inklusion zu vermitteln.

    Das Forschungsteam um Hillenbrand und Trautwein wird im Projekt GUIDE eng mit Weiterbildungszentren und Lehrkräften zusammenarbeiten und auf Erkenntnissen der Psychologie, Unterrichtsqualitätsforschung, Geschichtsdidaktik und Inklusionsforschung aufbauen, um ein neues Konzept für einen diversitätssensiblen Geschichtsunterricht zu erarbeiten. Methodisch verfolgen die Forschenden dabei zunächst einen sogenannten Design-Based-Research-Ansatz. Dies bedeutet, dass sie auf Basis vorhandener geschichtsdidaktischer Unterrichtskonzepte ein systematisches Konzept der Lehrkräftequalifizierung mit konkreten Unterrichtshilfen zu Themen wie Ausschluss, Inklusion und Diversität entwickeln und anschließend in einer Feldstudie seine Wirksamkeit überprüfen werden. Die Feldstudie ist randomisiert, das heißt, die Forschenden erproben die Unterrichtskonzepte mit zufällig ausgewählten Teilnehmenden und werten anschließend deren Lernerfolg aus.

    Als Maß für den Erfolg der Unterrichtshilfen gilt insbesondere ein verbessertes Verständnis der Schülerinnen und Schüler für historische und gegenwärtige Prozesse von Inklusion und Ausschluss gesellschaftlicher Gruppen. Auch soll das Konzept zu einer angstfreien Lernatmosphäre in einer diversen Klassengemeinschaft sowie zu fundierteren Kompetenzen aufseiten der Lehrkräfte beitragen. Die erprobten Unterrichtshilfen werden die Forschenden im Anschluss als kostenfrei verfügbare Open Educational Ressource (OER) Materialien den Geschichtslehrkräften online zur Verfügung stellen.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (Universität Oldenburg), Tel.: 0441/798-4623, E-Mail: ; Prof. Dr. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen), E-Mail:

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